Hundeernährung im Sommer - darauf muss ich achten

Hundeernährung im Sommer

Kalorienarm und besonders viel Wasser

Bei der Ernährung von Hunden im Sommer gilt es einige Dinge zu beachten. Unsere geliebten Vierbeinern geht es im Sommer ähnlich, wie uns Menschen. Bei hohen Temperaturen vergeht uns schnell der Appetit, dafür verlieren wir mehr Wasser und der Durst steigt. Dies gilt es auch bei der Fütterung zu berücksichtigen. Es bietet sich an, bei der Fütterung im Sommer von Hunden auf Kalorien- und fettarme Nahrung zu setzen. So wird der Organismus und die Verdauung Deines Vierbeiners nicht zusätzlich herausgefordert. Ideal sind zum Beispiel BARFER’S Rinderleber geschnitten an. Fettarm, eiweißhaltig, voller Vitamine und Spurenelementen. Innereien sind ein wichtiger Teil beim Barfen und somit ist dieser bereits abgedeckt.

Achte bitte immer darauf, dass mindestens ein gut gefüllter Wassernapf in der Nähe Deiner Fellnase steht und regelmäßig aufgefüllt wird. Eine zweite Trinkstelle, etwa in der Küche, dem Garten oder einem schattigen Plätzchen sollte aber immer vorhanden sein. So stellst Du sicher, dass Dein Hund immer ausreichend mit Wasser versorgt ist und die Wasserverluste durch das Hecheln ausgleichen können.

Sollte Dein Vierbeiner trotz der hohen Temperaturen nicht ausreichend trinken, kannst Du einen kleinen Anreiz schaffen, indem Du etwas Fleischsaft in das Wasser gibst. Aber bitte pass auf, dass Deine Fellnase nun nicht alles auf einmal trinkt. Das gibt Bauchschmerzen.

WICHTIG:Wenn Du unterwegs bist, denke bitte daran ausreichend Wasser für Deinen Vierbeiner mitzunehmen. Idealerweise passt auch noch ein kleiner Napf ins Gepäck.

Auf die Kühlung kommt es an

Ein großer Vorteil beim Barfen im Sommer ist, dass Du, entgegen bei der Verfütterung von Trockenfutter, keine Flüssigkeit mehr hinzu geben musst. Wichtig ist, dass ihr immer auf die Einhaltung der Kühlkette achtet. Angetaute Portionen sollten vor der Verfütterung etwa 15 Minuten draußen gelagert werden. Auch, wenn Du denkst, kaltes Essen würde Deinem Vierbeiner bei dem Wetter gut tun, liegst Du in diesem Fall leider falsch. Der Organismus muss bei der Verfütterung von kaltem Futter sehr viel Energie aufwenden um die Nahrung für die Verdauung vorzubereiten und “aufzuwärmen”. Daher bitte immer darauf achten, dass das Futter auf etwa Zimmertemperatur vor dem Verfüttern erwärmt wird.

Um Deinem Vierbeiner etwas Gutes zu tun und gleichzeitig eine Abkühlung zu verschaffen, bietet sich das Hundeeis zum Selbermachen an. Hier einfach etwas Joghurt oder Quark mit etwas Fleisch Deiner Wahl in gewolfter Form hinzu geben, gut durchmischen und in eine Form geben. Das Hühnermuskelfleisch gewolft eignet sich zu diesem Zweck perfekt. Es ist fettarm und leicht zu verarbeiten. Einfach in das Tiefkühlfach geben, gefrieren lassen und dann die Leckerei verfüttern.

Wie oft füttern und wann?

Die Fütterungsfrequenz musst Du trotz der heißen Temperaturen nicht umstellen. Wichtig ist nur, dass Du zu denselben Zeiten fütterst und Deinem Vierbeiner nach der Fütterung genügend Zeit lässt um die gefürchtete Magendrehung zu verhindern. Da aber viele Aktivitäten im Sommer eher in den Abendstunden passieren, empfiehlt es sich, nicht zu spät am Tag zu füttern.