So gelingt Dir die Umstellung auf BARF

Im Idealfall wird Dein Hund vom ersten Tag an gebarft. Aber selbst, wenn Dein Tier bisher Dosen- oder Trockenfutter bekommen hat, ist noch eine Umstellung möglich und Du
musst Dir keine Sorgen machen.

Viele Hunde können von einem auf den anderen Tag umgestellt werden und vertragen dies problemlos. Eine Futterumstellung bedarf nicht zwangsläufigg eines großen Zeit aufwands. In der Regel erfolgt die Umstellung von Fertigfutter auf BARF innerhalb von ein bis zwei Wochen. Wie dabei vorgegangen wird, ist individuell. Das Alter, der Gesundheitszustand, die Art und die Intensität der Gewöhnung an das bisherige Futter sind zu beachten.Entscheidend ist die vollständige Umstellung auf BARF, da eine Mischfütterung mit Fertigfutter und BARF zu Verdauungsproblemen führen kann. Dies liegt an den unterschiedlichen Verdauungszeiten sowie -prozessen der Futtersorten. Ein regelmäßiger Wechsel der Sorten pro Tag oder am Tag ist deshalb nicht ratsam.

Rund um das Barfen für Hunde

Umstellung auf BARF

Diese Veränderungen siehst Du

Welpen und Junghunde barfen?

Gesundheitliche Vorteile durch BARF-Futter

Umstellung auf BARF

Diese Veränderungen siehst Du

Welpen und Junghunde barfen?

Gesundheitliche Vorteile durch BARF-Futter

Umstellungsformen

  • Harte Umstellung

    Wenn Dein Hund gesund ist, keine Magen-Darm-Probleme hat und der Fettgehalt vom alten Futter ähnlich zum BARF ist, kannst Du die sogenannte “harte Umstellung” nutzen.
    Dabei bietest Du adulten Tieren 12 - 24 Stunden lang kein Futter an. Bei Junioren, Senioren oder kranken Tieren max. 12 Stunden über Nacht. Dabei stellst Du sicher, dass das vorherige Futter vollständig verdaut ist. Am nächsten Morgen startest Du direkt mit der BARF-Fütterung (z.B. mit den Komplett-Mixen).

  • Sensible Umstellung

    Solltest Du einen älteren, kranken oder einen Hund mit Magen-Darm-Problemen haben, raten wir Dir gegen eine “harte Umstellung”, da es bei empfindlichen Tieren zu Verdauungsstörungen kommen kann. Hier ist es ratsam, den Komplett-Mix mit Einzelbestandteilen zuerst nachzustellen, um schrittweise neue Komponenten hinzuzufügen. Diese Umstellungsform sollte ebenfalls genutzt werden, wenn der Fettgehalt vom vorherigen Futter sich stark unterscheidet zum BARF. Hohe Fettsteigerungen in kurzer Zeit können zu einer Pankreatitis führen und sollten vermieden werden.

Auf Daily- oder Choice-Produkte umstellen

1) Mit Muskelfleisch & mildem Gemüse starten (z. B. Karotte).
2) Nach und nach neue Komponenten ergänzen:
 → Pansen
 → Innereien (langsam steigern)
 → Zusätze (langsam steigern)
 → Gemüse
 → Rohe, fleischige Knochen (langsam steigern)
3) Immer erst eine neue Zutat hinzufügen, wenn die vorige gut vertragen wird. Leichter Durchfall zu Beginn ist normal – Verdauung passt sich an.

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Wie oft und wie viel?

Erwachsene gesunde Hunde kannst Du
einmal pro Tag füttern. Studien zeigen, dass dies die Gesundheit unterstützt. Bei einer sehr großen Futtermenge ist es dagegen leichter für den Verdauungstrakt, wenn die Portion aufgeteilt wird auf zwei Mahlzeiten. Für junge, ältere oder kranke Hunde sollte die Futtermenge auf drei oder mehr Mahlzeiten aufgeteilt werden.