BARF

Was ist BARF?

BARF ist die Abkürzung für "Biologisch artgerechte Rohfütterung" und beschreibt die Fütterung von Hunden & Katzen mit rohem Fleisch, Knochen, Innereien sowie Obst & Gemüse.

Mit der Barf-Ernährung wird das natürliche Beutetier von Wölfen und Raubkatzen - den Vorfahren unserer Haustiere - nachgestellt. Dabei wird vollständig auf künstliche Zusätze, Zucker und Getreide verzichtet.

Vorteile von BARF

Jetzt auf BARF umsteigen
  • Individuelle Kontrolle

    • Maßgeschneidert auf die Bedürfnisse Deines Tieres
    • Offene Deklaration des Futters
    • Frei von Zusatz- oder Füllmitteln
  • Köstliche Abwechslung

    • Vielfältige Auswahl und Abwechslung
    • Ausgewogene und appetitanregende Ernährung
  • Gesunde Zähne & weniger Mundgeruch

    • Kauen unterstützt die Zahnhygiene
    • Oberfläche des Zahns wird gereinigt
    • Frischer Atem durch weniger Ablagerungen, da keine Füll- oder Zusatzstoffe enthalten sind
  • Kosten-bewusst

    • Preislich vergleichbar mit hochwertigem Nassfutter
    • Tierarztkosten für Besuche bezüglich Allergien, Durchfall & Co. werden gespart
  • Strahlendes Fell & gesunde Haut

    • Glänzendes Fell und gesunde Haut durch natürliche Nährstoffe
    • Weniger Haarausfall durch geringere Allergiebelastung
    • Verbesserung des Fells tritt meist als erste Veränderung auf
  • Verbesserte Verdauung

    • Leicht verdaulich
    • Reduziert mögliche Magen-Darm-Probleme
    • Naturnahe Ernährung die Allergien & Unverträglichkeiten vorbeugt
  • Allergiker-freundlich

    • Einfache Umstellung der Inhaltsstoffe
    • Hypoallergene Fleischsorten (z.B. Pferd)
  • Einfache Gewichts-kontrolle

    • Ermöglicht präzise Gewichtskontrolle
    • Reduziert oder verhindert Übergewicht
  • Weniger Kotabsatz

    • Nährstoffe werden komprimiert & ohne Füllstoffe verfüttert
    • Geringere Futtermenge im Gegensatz zu industriellem Futter
    • Weniger Futtermenge führt zu weniger Kotabsatz
Eine Reise in die Vergangenheit

Barf-Entstehung

Barfen stammt ursprünglich aus Amerika und stand für "Bone and raw food" und bedeutet soviel wie Knochen- & Rohfleischfütterung. Seit der Entstehung hat es sich weiterentwickelt und gewinnt an Zuspruch und Beliebtheit. Stark geprägt ist die steigende Beliebtheit vom allgemeinen Wunsch der Menschen nach natürlicherer und gesünderer Ernährung für sich selbst. Dieser Wunsch wird auf den Hund & die Katze übertragen für eine optimale Transparenz der Fütterung. Ebenfalls möchten viele Tierhalter gesundheitliche Problemen, Allergien sowie Unverträglichkeiten mit BARF entgegenwirken.

Mythos

Ist Barfen kompliziert?

Nein, im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Mythos ist Barfen nicht kompliziert. Heutzutage ermöglichen fertige Barf-Mixe eine kinderleichte Fütterung der natürlichen Ernährung und sind für Einsteiger sowie Zeitsparer bestens geeignet.

Mit Barf-Alleinfuttermitteln musst Du nur noch auftauen, portionieren & füttern.

Auch das eigene Zusammenstellen einer Barf-Mahlzeit wird durch Barf-Rechner, Ernährungsberater & aufgeklärte Tierärzte immer einfacher .

BARF oder Industriefutter?

Der Vergleich

Jetzt auf BARF umsteigen
  • Trocken-futter

    🚫 kohlenhydratreich

    🚫 schlecht verwertbar

    🚫 enthält Konservierungsstoffe

    Weitere Infos
  • BARF

    ✅ ohne Zusatzstoffe

    ✅ ohne Konservierungsstoffe

    ✅ natürlicher Vitamingehalt

    Weitere Infos
  • Nassfutter

    🚫 enthält Konservierungsstoffe

    🚫 energiearm & kohlenhydratreich

    🚫 stark behandelt & geliert

    Weitere Infos

Barf-Mythen

In der Welt des Barfens sind Vorurteile immer noch weit verbreitet. Wir schauen uns die größten Missverständnisse an und liefern Dir eine entscheidende Erklärung, welche folgende Missverständnisse aus dem Weg räumt.

BARF macht Hunde aggressiv

Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Da der Organismus eines gebarften Hundes nicht durch ungeeignete Futterkomponenten belastet wird, sind diese Hunde oft entspannter und fühlen sich wohler.

Durch rohes Fleisch bekommen Hunde Würmer

Auch dies ist natürlich nicht korrekt. Das verwendete Fleisch entspricht den Standards, die auch für den menschlichen Verzehr gelten. Zudem finden sich in Fleisch und Innereien in der Regel keine infektiösen Wurmstadien. Wurde das Fleisch eingefroren, haben Temperaturen von minus 18 bis minus 20 Grad allen potenziellen Wurmstadien den Garaus gemacht. Gebarfte Hunde haben zudem ein Magen-Darm-Milieu, das einen Wurmbefall meist von alleine abwendet.

Rohes Fleisch ist eine Salmonellengefahr

Da bei der Verarbeitung von rohem Fleisch für den Tierbedarf die gleichen Hygienestandards gelten wie in der Produktion für den menschlichen Verzehr, ist das Salmonellenrisiko identisch zu dem, das bei menschlicher Nahrung existiert. Zudem ernähren sich Carnivoren nicht selten von Aas, ohne davon krank zu werden. Die meisten Keime überleben den Kontakt mit aggressiver Magensäure ohnehin nicht.

Barfen ist teuer

Vergleicht man die Rohfleischfütterung mit einem hochwertigen Nassfutter, ist Barfen meist sogar günstiger. Die erforderliche Futtermenge ist geringer als bei Trocken-Hundefutter. Nährstoffe werden besser verwertet, wodurch der Hund sich besser fühlt, weniger unter ernährungsbedingten Krankheiten leidet und daher oft auch seltener einem Tierarzt vorgestellt werden muss.

Barfen ist kompliziert

Natürlich ist die BARF-Thematik zunächst komplexer als das Füttern von industriellem Fertigfutter. Jedoch erleichtern Barf-Mixe, Ernährunsgberater und hochwertige Barf-Ratgeber den Einstieg ins Barfen und verkürzen die Dauer der Recherche.

Barfen führt zu Nährstoffmangel

Wir Menschen bekommen auch nur dann einen Nährstoffmangel, wenn wir uns über eine lange Zeit falsch ernähren. Natürlich musst Du beim Barfen auf die richtige Balance aus allen Nährstoffen achten (außer bei unseren Komplett-Menüs), aber nicht bei jeder einzelnen Mahlzeit! Wir empfehlen, innerhalb einer Woche alle nötigen Inhaltsstoffe zu füttern, das reicht völlig aus.

How to

Hunde barfen

Hunde, so wie ihre Vorfahren, sind von Natur aus Jäger und Fleischfresser. Demnach fressen sie ganze Beutetiere, aber auch Wurzeln, Beeren & andere pflanzliche Futtermittel, was sie ebenfalls zu Allesfressern macht. In der Fachsprache nennt man dies Carni-Omnivor.

Dies ist zu berücksichtigen bei der Zusammenstellung einer Barf-Mahlzeit, um eine artgerechte sowie ausgewogene Mahlzeit zusammenzustellen mit allen notwendigen Nährstoffen.

Barf-Mahlzeit für Hunde

Barfen ist viel leichter als Du denkst.

Alles, was Du dafür benötigst, ist ein ehrliches Interesse an der gesunden und artgerechten Ernährung Deines Hundes. Und ein freies Tiefkühlfach, um das Futter für Deinen Liebling zu lagern.

Entdecke mit uns jetzt das Barfen von Hunden:

Ein adulter Hund erhält ca. 2-3% seines Körpergewichts pro Tag. Diese Menge wird am besten wie folgt aufgeteilt:

80% Fleischanteil und 20 % pflanzlicher Anteil.

Eine detaillierte Übersicht haben wir hier für Dich erstellt:

-          45-50% Muskelfleisch (rohes Muskelfleisch liefert Mineralien und Fette, Wasser, Vitamine und Proteine; Muskelfleisch ist der Hauptbestandteil

-          15-20% aus Blättermagen und Pansen von Wiederkäuern (somit erhalten Hunde zusätzlich wichtige Vitamine)

-          10-15% RFK (rohe fleischige Knochen sind ein natürlicher Mineralienlieferant)

-          10-15% Innereien (enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Eisen, Biotin und Kupfer. Vor allem Leber und Nieren sind Hauptbestandteile, wenn man Innereien barft. Milz und Lunge werden auch gerne verwendet.)

-          20% Obst und Gemüse (Hier sollten 2/3 Gemüse und 1/3 Obst gefüttert werden. Obst und Gemüse versorgen Deinen Hund neben den notwendigen Ballaststoffen auch mit wertvollen Vitaminen und Mineralien)

-          Supplemente (ganz individuell werden zusätzlich noch wertvolle Mineralien und Öle hinzugefügt werden.)

Barfen ist wirklich einfacher als gedacht: Du brauchst weder einen Lehrgang noch eine eigene Hundefutterküche.

Keine Lust selber zusammenzustellen?

Füttere unsere BARF Komplett-Mixe

FÜR HUNDE & KATZEN
How to

Katzen barfen

Katzen sind im Vergleich zum Hund reine Fleischfresser (Carnivore). Neben Fleisch, Knochen und Innereien ihrer Beutetiere nehmen sie nur wenig Zusätzliches auf. Der Hund frisst z.B. auch den Magen seiner Beutetiere und nimmt dadurch eine größere Menge an Kohlenhydraten auf, die beim Barfen mit Obst & Gemüse nachgestellt werden.

Die Katze hingegen kann nur sehr geringe Mengen an Kohlenhydraten aufnehmen, sodass innerhalb der Barf-Fütterung bei Katzen nur sehr wenig bis kein Obst und Gemüse gefüttert wird.

Ein weiterer Unterschied ist, dass für die Katze die Aminosäuren Taurin, Methionin & Arginin essentiell sind & im Futter berücksichtigt werden müssen, da die Katze diese nicht selbst herstellen kann.

Barf-Mahlzeiten für Katzen

Auch Katzen lassen sich barfen.

Insgesamt erhält eine Katze ca. 20-30 g Muskelfleisch pro Kilo Körpergewicht / Tag.

Die ideale Zusammensetzung von Barf-Mahlzeiten für Katzen beläuft sich auf einen Fleischanteil von 95 %. Dazu sollte eine Katze 8-15 % Fett in Schmalz oder z.B. Lachsöl erhalten.

Die genauere Aufteilung des Fleischanteils stellt sich wie folgt zusammen:

- 70 % Muskelfleisch

Deckt den Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen

- 10-15 % Knochen

Ergänzt den Kalziumgehalt & muss immer roh gefüttert werden

- 10 % Innereien

Sind ein wertvoller Vitamin- & Minerallstofflieferant . Leber sollte nur in Maßen gefüttert werden

- 5 % Gemüse & Obst

Wichtiger Ballaststofflieferant. Der pflanzliche Bestandteil sollte immer fein püriert und roh hinzugefügt werden.

Weitere Infos zum Katzen barfen findest Du hier.

Der Umstieg auf BARF

Um zu barfen, brauchst Du weder einen Lehrgang noch viel Zubehör.

Erfahre jetzt mehr darüber, wie Du Deinen Vierbeiner umstellen kannst!

Wir stehen Dir bei Fragen zur Seite

DU HAST NOCH FRAGEN ZUM BARFEN? WIR HELFEN DIR GERNE WEITER.

Entdecke unsere BARF Komplett-Mixe

Spar Dir Zeit & Aufwand. Mit unseren DLG-zertifizierten Komplett-Mixen musst Du nur noch auftauen, portionieren & füttern.

Alle entdecken

Entdecke unseren Barf-Blog

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