Ja, Katzen dürfen Banane essen, allerdings nur reif, ohne Schale und nur gelegentlich in kleinen Mengen.


Banane ist für Katzen nicht giftig, liefert aber auch keinen besonderen ernährungsphysiologischen Nutzen, ihre Ernährung sollte weiterhin hauptsächlich aus Fleisch bestehen.


Das liegt daran, dass Katzen obligate Fleischfresser sind, ihr Verdauungssystem ist nicht auf größere Mengen Kohlenhydrate und Zucker ausgelegt.


Banane enthält beides in nennenswerter Menge, daher solltest Du nicht mehr als ein kleines Stück ab und zu verfüttern.

Achte bei der Fütterung Deiner Katze mit Banane hierauf

Entferne die Schale immer vollständig, bevor Du Deiner Katze etwas Banane anbietest. Sie ist schwer verdaulich, häufig mit Pestiziden belastet und kann zusätzlich eine Erstickungsgefahr darstellen.


Biete nur reifes, rohes Bananenfleisch an, keine gebratenen, gekochten oder anderweitig verarbeiteten Varianten.


Getrocknete Banane und Bananenchips eignen sich nicht, durch das Trocknen konzentriert sich der Zuckergehalt zusätzlich.


Als grobe Orientierung gilt: eine dünne Scheibe, nicht öfter als einmal pro Woche. Beginne beim ersten Mal mit einem winzigen Stück und beobachte, wie Deine Katze reagiert.

In Scheiben geschnittene Banane auf einem Teller neben zwei ganzen Bananen

Für welche Katzen ist Banane weniger geeignet?

Hat Deine Katze Diabetes oder Übergewicht, solltest Du wegen des Zuckergehalts ganz auf Banane verzichten.


Auch Kitten sollten keine Banane bekommen, ihr Verdauungstrakt ist gegenüber neuer, ungewohnter Nahrung noch deutlich empfindlicher als der ausgewachsener Katzen.

Banane in der BARF-Fütterung

Obst spielt in der natürlichen Ernährung von Katzen nur eine sehr untergeordnete Rolle, Katzen sind reine Fleischfresser und benötigen Obst nicht, um ihren Nährstoffbedarf zu decken.


Vitamine nehmen Katzen hauptsächlich über Innereien auf.


Als gelegentliches Extra außerhalb der eigentlichen BARF-Mahlzeit spricht eine kleine Menge Banane trotzdem nichts entgegen.


Wenn Du Dir bei der richtigen Zusammensetzung der Ration unsicher bist, übernehmen unsere BARF Komplett-Mixe diese Abstimmung für Dich.

Fazit

Banane ist für Katzen nicht giftig, aber auch kein notwendiger Bestandteil der Ernährung.


Da Katzen obligate Fleischfresser sind, liefert die Frucht ihnen keinen besonderen ernährungsphysiologischen Nutzen, den sie nicht ohnehin über eine ausgewogene, fleischbasierte Fütterung bekommen.


Der enthaltene Zucker und die Kohlenhydrate sind der Grund, warum Banane immer nur eine gelegentliche Ausnahme bleiben sollte, niemals ein regelmäßiger Snack.


Eine dünne, reife Scheibe ohne Schale, höchstens einmal pro Woche, ist für die meisten gesunden, ausgewachsenen Katzen unbedenklich.


Bei Diabetes, Übergewicht oder bei Kitten solltest Du dagegen ganz darauf verzichten, hier überwiegen die Risiken den geringen Nutzen deutlich.


Wer seiner Katze regelmäßig etwas Besonderes gönnen möchte, ist mit speziell auf Katzen abgestimmten Snacks ohnehin besser beraten als mit Obst.


Unsere BARF-Snacks kommen dabei ganz ohne Fruchtzucker aus und passen sich der natürlichen, fleischbasierten Ernährung Deiner Katze an.

Autor

Nele Marie Ott
Nele Marie OttZertifizierte BARF-Ernährungsberaterin


Nele ist zertifizierte BARF-Ernährungsberaterin der THP-Schule (nach Swanie Simon) und begeisterte BARFerin – ihr Tierschutzhund Archie, ein Terriermischling, hat sie 2023 dazu gebracht.


Nach ihrem Abschluss Anfang 2024 befasst sich Nele mit BARF nicht nur als Autorin bei BARFER'S, sondern auch täglich zuhause.

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