Ist BARFEN gesund?
Rund um das Thema BARF tauchen immer wieder dieselben Fragen auf.
Deckt die artgerechte Fütterung den Nährstoffbedarf Deines Hundes wirklich ab?
Und steigt durch rohes Fleisch das Risiko bakterieller Infektionen?
Diese und viele weitere Fragen beantworten wir Dir im Folgenden.
BARF orientiert sich am Beutetier eines Raubtieres und entspricht damit der natürlichen Ernährung von Carnivoren.
Die Nährstoffe liegen in natürlicher Form vor und sind dadurch leicht verdaulich.
Gleichzeitig unterstützt BARF das Immunsystem auf zweifache Weise, denn es stärkt die Abwehrkräfte und trainiert sie zugleich.
Wenn Du das BARF-Futter nach dem BARF-Prinzip ausgewogen zusammenstellst, ist Dein Hund rundum gut versorgt und Du beugst einem Nährstoffmangel wirksam vor.
Fertigfutter im Vergleich zu BARF
Die meisten Fertig-Hundefutter enthalten wenig von dem, was ein Fleischfresser hauptsächlich bekommen sollte, nämlich Fleisch.
Vielmehr wird ein hoher Eiweißgehalt oft durch einen hohen Getreideanteil erzeugt.
Doch wie auch beim menschlichen Organismus ist pflanzliches Eiweiß viel schwerer zu verstoffwechseln, weshalb tierischem Eiweiß der Vorzug gegeben werden sollte.
Hinzu kommt, dass die Qualität der Zutaten von Fertigfutter oft zu wünschen übrig lässt.
Denn verarbeitet wird, was bei der Produktion menschlicher Nahrung übrig bleibt. Bei den "tierischen Nebenerzeugnissen", die auf vielen Fertigfutterpackungen zu finden sind, sind dies zum Beispiel Fell, Hufe, Krallen, Federn und Schnäbel.
Auch das Getreide ist oft von minderwertiger Qualität.
Zwar werden im Laufe des Herstellungsprozesses alle Keime abgetötet, die dieser Mix enthalten könnte, dabei bleiben jedoch auch Vitamine und Nährstoffe weitgehend auf der Strecke.
Dadurch wird das Futter steril.
Für das Immunsystem des Hundes ist es jedoch wichtig, dass es gefordert wird, um widerstandsfähig zu bleiben.
Beim Barfen wird häufig kritisiert, dass frisches Fleisch eine hohe Keimdichte enthalten könnte. Genau dies ist jedoch wichtig, um den Organismus des Hundes zu stärken.