Wie Du Deinen Hund richtig weckst
Um Deinen Hund sanft und behutsam aus dem Schlaf zu wecken, solltest Du laute Geräusche oder plötzliche Bewegungen vermeiden. Streiche sanft über sein Fell oder rufe ihn mit einer ruhigen Stimme, um Deinen Hund nicht zu erschrecken. Viele Hunde brauchen nach dem Aufwachen noch ein paar Minuten. Du solltest Deinem Hund diese Zeit geben und ihn nicht stressen, da es sonst zu leichten Aggressionen kommen kann.
Wenn Dein Hund in der Tiefschlafphase ist oder intensiv träumt, solltest Du noch etwas abwarten und ihn nicht wecken, da es sonst zu Verwirrung oder Desorientierung kommen kann.
Die Schlafphasen & Träume des Hundes
Dein Hund schläft mit offenen Augen und träumt im Schlaf?
Dann durchläuft er grade eine der tiefen Schlafphasen und träumt von den täglichen Abenteuern, denn Hunde durchlaufen ähnlich wie Menschen verschiedene Schlafphasen, die für ihre körperliche und geistige Erholung wichtig sind. Die Schlafphasen bei Hunden umfassen:
Leichter Schlaf (Non-REM-Schlaf):
Der leichte Schlaf ist eine Übergangsphase zwischen Wachsein und den tieferen Schlafphasen. Der Hund entspannt sich, die Muskeln lockern sich, und die Herzfrequenz sowie die Atmung verlangsamen sich. Viele Hunde blinzeln und schmatzen in dieser Phase.
Tiefschlaf (Non-REM-Schlaf):
Während des Tiefschlafs erfolgt
die richtige Erholung. Der Hund ist in einem tieferen Ruhezustand, die Körpertemperatur und der Blutdruck sinken, und es finden regenerative Prozesse im Körper statt.
REM-Schlaf (Rapid Eye Movement):
In der REM-Phase sind die
Augen des Hundes aktiv, und es kommt zu schnellen Augenbewegungen. Dies ist die
Phase, in der Träume auftreten können. Die Gehirnaktivität ist hoch, während die Muskeln weitgehend gelähmt sind, um zu verhindern, dass der Hund seine Träume physisch erlebt. Trotzdem kannst Du bei Hunden oftmals zuckende Pfoten oder sogar stärkere Bewegungen beobachten.