Jede Hunderasse bringt ihre eigenen Ansprüche an die Fütterung mit: Aktivitätslevel, Körperbau und rassetypische gesundheitliche Veranlagungen beeinflussen, wie eine BARF-Ration im Detail aussehen sollte.


Grundsätzlich passt BARF zu jedem Hund, gebarft wird schließlich nach dem natürlichen Beutetierprinzip.


Als grobe Orientierung bekommt ein ausgewachsener, normal aktiver Hund täglich etwa 2 bis 4 % seines Körpergewichts an BARF-Ration, die genaue Menge hängt aber stark von der jeweiligen Rasse ab.


Ein Zwergdackel mit empfindlichem Rücken braucht eine andere Herangehensweise als ein Deutscher Schäferhund mit hohem Energiebedarf oder ein zu Übergewicht neigender Golden Retriever.


In unseren rassespezifischen Ratgebern gehen wir daher im Detail auf Futtermenge, Fettanteil und gesundheitliche Besonderheiten der jeweiligen Rasse ein.

Die beliebtesten Hunderassen in Deutschland

Die beliebtesten Hunderassen in Deutschland sind der Deutsche Schäferhund, der Labrador Retriever und der Golden Retriever. Diese drei Hunde machen über 50 % aller Vierbeiner in Deutschland aus.


Ebenso beliebt sind Mischlingshunde. Viele Familien entscheiden sich zum Beispiel dafür, Hunden aus Tierheimen auf der ganzen Welt ein neues Zuhause zu bieten.


Daher führen Mischlingshunde auch das Ranking der häufigsten Hunde in Deutschland an:

Mischlingshündin Selma schaut gespannt zu, während frisches BARF-Fleisch und Fisch in ihren Napf gegeben werden

BARF je nach Hunderasse: Worauf es ankommt

Bei BARF hast Du die volle Kontrolle über das, was im Napf landet, und kannst die Ration exakt auf Deinen Hund abstimmen, unabhängig von Rasse, Alter oder Aktivitätslevel.


Trotzdem gibt es rassetypische Unterschiede, die eine Rolle spielen: Manche Rassen neigen zu Übergewicht, andere zu Gelenkproblemen oder Futtermittelallergien. In unseren Rasseartikeln gehen wir jeweils genauer darauf ein, wie sich das auf die passende BARF-Fütterung auswirkt.


Ergänzend zu Muskelfleisch, Knochen und Innereien liefern Obst und Gemüse wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe. Sie lassen sich auch außerhalb der BARF-Ration gerne als Snack und Vitaminbooster füttern.

Weitere Hunderassen im Überblick

Über die beliebtesten Rassen hinaus haben wir für weitere Hunde eigene BARF-Ratgeber geschrieben.


Wähle Deine Rasse aus, um mehr über die passende Fütterung zu erfahren:

Fazit: BARF lässt sich auf jede Hunderasse abstimmen

Ob Zwergdackel, Deutscher Schäferhund oder Golden Retriever, das Grundprinzip von BARF bleibt bei jeder Rasse gleich: eine natürliche, fleischbasierte Ernährung nach dem Beutetierprinzip.


Wie diese Ration im Detail aussieht, hängt aber von Größe, Aktivitätslevel und rassetypischen gesundheitlichen Veranlagungen Deines Hundes ab.


Als grobe Orientierung bekommt ein ausgewachsener, normal aktiver Hund täglich etwa 2 bis 4 % seines Körpergewichts an BARF-Ration, wobei die genaue Menge je nach Rasse, Alter und Aktivitätslevel variiert.


Schau Dir gerne den passenden Ratgeber zu Deiner Hunderasse an, dort gehen wir genauer auf Futtermenge, Fettanteil und individuelle Besonderheiten ein.


Bist Du Dir unsicher, wie Du die BARF-Ration für Deinen Vierbeiner am besten zusammenstellst, unterstützt Dich unser BARF-Rechner oder eine persönliche BARF-Beratung.

Autor

Barbara Rivers
Barbara RiversBARF-Autorin & angehende BARF-Ernährungsberaterin


Barbara ist seit 2015 begeisterte BARFerin und befindet sich 2026 in der Ausbildung zur zertifizierten BARF-Ernährungsberaterin an der THP-Schule (nach Swanie Simon). Den Anstoß zum Barfen gab damals eine gesundheitliche Herausforderung ihrer Boxer-Mischlingshündin Missy.


Seitdem befasst sich Barbara mit BARF nicht nur als Autorin bei BARFER'S, sondern auch täglich zu Hause – heute mit Jagdhund Wally und Labrador-Hündin Pepper.


Vor ihrer Zeit bei BARFER'S arbeitete Barbara neun Jahre lang als professionelle Dog-Walkerin und Hundesitterin – mit täglich wechselnden Hunden unterschiedlichster Rassen, Altersgruppen und Gesundheitszustände. Diese Praxiserfahrung schärfte ihren Blick für die Bedürfnisse und das Wohlbefinden von Hunden im Alltag.

Das könnte Dich ebenfalls interessieren