Der Dobermann: Rassebeschreibung

Der Dobermann ist ein stattlicher und charismatischer Hund mit einer besonderen Ausstrahlung, die so ziemlich jeden fasziniert. Mit seinem leicht federnden Gang und dem kurzen, glänzenden Fell in Lohfarben besticht er mit seiner Eleganz. In der Zucht wird hauptsächlich auf zwei Linien geachtet. Die eine zielt vermehrt auf Schönheit und Erscheinungsbild und die anderen verfolgt ein hohes Maß an Sportlichkeit.

Somit hat der Dobermann nicht nur Schönheit zu bieten, sondern auch eine Vielfalt an körperlichen Fähigkeiten. Er trachtet nach Beschäftigung und Bewegung. Dazu ist er sehr lernwillig und eignet sich daher bestens als Schutz- und Gebrauchshund. Dennoch liebt diese Rasse ein harmonisches Miteinander als Familienhund. Du solltest dir aber bewusst sein, dass er durch sein intelligentes und zugleich neugierig verspieltes Wesen eine konsequente Erziehung benötigt. Hier bietet sich neben sportlicher Aktivitäten vor allem eine geistige Auslastung an. Beispielsweise findet diese Rasse auch an Mantrailing und Gehorsamkeitstraining seinen Spaß. Trotz seiner ausgeprägten Loyalität seinem Menschen gegenüber ist unbedingt der Besuch einer geeigneten Hundeschule mit entsprechenden Angeboten zu empfehlen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass diese Rasse ursprünglich als mutig verteidigender Schutz- und Wachhund gezüchtet wurde. Trotz allem gilt er grundsätzlich als freundlich, aber auch als sehr anspruchsvoll. Beim Dobermann ist ein hundeerfahrener Halter unabdingbar.

Dobermann: die beste Ernährung

Sein aktives Wesen fordert eine besondere, gesunde und artgerechte Ernährung. Zudem hat der Dobermann leider das Manko, dass die Rasse überzüchtet wurde. Dies hat zur Folge, dass Dobermänner rassetypische Krankheiten mit sich bringen können. Sie leiden nicht zwangsläufig darunter, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens ist jedoch erhöht. Typische Dobermann-Krankheiten sind Herzkrankheiten, Taubheit, Epilepsie oder auch das Von-Willebrand-Syndrom (VWS). Worauf ist also bei seiner Ernährung zu achten?

Nach einem Gesundheitscheck kann der Futterplan auf den jeweiligen Dobermann abgestimmt werden. Er verträgt oft auch Nass- und Trockenfutter, doch sollte hier seine Verdauung beobachtet und auf Konservierungsmittel und Zucker verzichtet werden. Ebenso kann ein hoher Getreideanteil seinem Magen-Darm-Trakt nachteilig zusetzen. Wichtig sind im Gegenzug eine Reichhaltigkeit an Vitaminen und Mineralstoffen mit reichlich Fleischanteil. Aufgrund dieser Ansprüche eignet sich geradezu das Barfen hervorragend für den Dobermann.