BARF eignet sich für den Deutschen Schäferhund besonders gut, weil sich die Ration exakt auf die hohen körperlichen Ansprüche dieser mittelgroßen bis großen, athletischen Arbeitshunderasse abstimmen lässt: belastbare Gelenke, kräftige Muskulatur und ausreichend Energie für stundenlanges Traben.
Merkmale des Deutschen Schäferhundes
Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 60 bis 65 cm, Hündinnen liegen mit 55 bis 60 cm etwas darunter. Beide Geschlechter zeigen einen kräftigen, gut bemuskelten Körperbau mit dem typisch keilförmigen Kopf, der langen Schnauze und den großen Stehohren. Die Rute ist lang, buschig und wird sichelförmig hängend getragen.
Beim Fell unterscheidet man zwei Varianten: das kurze, harte und anliegende Stockhaar sowie das längere, weichere Langstockhaar. Beide Typen besitzen eine dichte Unterwolle, die beim Fellwechsel besonders viel Pflege benötigt.
Charakteristisch sind für Schäferhunde die dunklen Augen, die schwarze Nase und die schwarze Gesichtsmaske. Die häufigste Fellfarbe ist Schwarz mit rotbraunen, braunen oder gelben Abzeichen. Daneben gibt es graue Schäferhunde mit Abzeichen in verschiedenen Grautönen sowie rein schwarze Tiere.
Ursprünglich wurde der Deutsche Schäferhund als Hüte- und Schutzhund gezüchtet und hat sich seitdem zu einem vielseitigen Arbeits- und Diensthund entwickelt, der heute unter anderem in Rettungsdiensten und im Such- und Therapiebereich eingesetzt wird.
Charakterlich gilt er als intelligent, nervenstark und selbstsicher, seine Loyalität zur Familie ist sprichwörtlich. Für diese Vielseitigkeit braucht er klare Führung, Beschäftigung und geistige Auslastung, weshalb die Rasse für Hundeanfänger oder Menschen mit wenig Zeit nur bedingt geeignet ist.
BARF für Schäferhunde: Artgerecht und individuell
Das Barfen orientiert sich an der natürlichen Ernährung des Hundes und besteht aus frischem Fleisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst, hochwertigen Ölen und Mineralien.
Diese Fütterungsweise unterstützt den Stoffwechsel und kann zu einem glänzenden Fell, starken Knochen und gesunden Zähnen beitragen.
Außerdem kannst Du das Futter individuell an Deinen Deutschen Schäferhund anpassen, was besonders bei Allergien, Unverträglichkeiten oder empfindlichem Magen hilfreich ist.
Das hartnäckige Vorurteil, dass rohes Fleisch aggressiv macht, hält sich zwar, ist aber längst widerlegt. Viele Halter berichten sogar, dass ihre Schäferhunde durch BARF ausgeglichener wirken, wobei das immer im Zusammenspiel mit Beschäftigung und Erziehung zu sehen ist.
Schäferhund Ernährung – was ist wichtig?
Die Ernährung des Deutschen Schäferhundes sollte seinen hohen Energiebedarf decken, die Gelenkgesundheit unterstützen und Übergewicht vermeiden.
Da Schäferhunde ausdauernde Traber sind, braucht ihre Ration ausreichend hochwertiges Protein, ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis für Knochen und Gelenke sowie essenzielle Fettsäuren für Muskulatur, Bänder und Fell.
Übt Dein Schäferhund zudem Hundesport wie Schutzdienst oder Agility aus, ist er durch Sprünge und intensive Belastungsphasen höheren Anforderungen an Gelenke und Energiehaushalt ausgesetzt.
In diesen Fällen kann eine leicht erhöhte Futtermenge sowie eine gezielte Unterstützung der Gelenke sinnvoll sein, zum Beispiel über Omega-3-reiche Öle und Grünlippmuschelpulver. Nutze dafür am besten unseren BARF-Rechner, um die passende Menge für Deinen individuell aktiven Schäferhund zu ermitteln.