Während des Badens
Sichere Einstiegs- und Ausstiegsstellen
Suche nach geeigneten Stellen, an denen Dein Hund sicher ins Wasser gehen und wieder herauskommen kann. Steile Ufer, starke Strömungen oder unebenes Terrain können gefährlich sein.
Auch ein Sprung ins Wasser sollte gut überlegt sein: Beim Aufkommen können die Lendenwirbelsäule oder die Bandscheiben Deines Hundes überdehnt werden, besonders bei kleinen oder übergewichtigen Hunden.
Achte darauf, dass der Zugang zum Wasser für Deinen Hund einfach, flach und sicher ist.
Wasserqualität prüfen
Überprüfe die Wasserqualität des Sees oder Flusses, in dem Dein Hund baden soll. Vermeide Gewässer mit sichtbarem Algenwachstum, insbesondere Blaualgen, da die enthaltenen Giftstoffe über die Schleimhäute aufgenommen werden können.
Achte außerdem auf mögliche Warnungen oder Einschränkungen bezüglich der Wasserqualität. Die Website des Umweltbundesamtes bietet Informationen zur Wasserqualität von Badeseen in Deutschland.
Aufmerksam bleiben
Halte Deinen Hund immer im Auge, während er im Wasser ist. Manche Hunde sind so begeistert vom Schwimmen, dass sie ihre Grenzen vergessen und sich überanstrengen könnten.
Baue deshalb regelmäßig Pausen ein und rufe Deinen Hund bei Anzeichen von Erschöpfung aus dem Wasser. Gerade nach längerem Schwimmen oder in kaltem Wasser kann sich sonst auch eine sogenannte Wasserrute entwickeln, eine schmerzhafte Überlastung der Schwanzmuskulatur.
Sei Dir außerdem bewusst, dass Strömungen in Flüssen oder Gezeiten in Meeresgewässern Deinen Hund beeinflussen können. Informiere Dich über lokale Gegebenheiten, um potenzielle Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.
Trinken am See: Worauf Du achten musst
Achte darauf, dass Dein Hund nicht zu viel Wasser aus dem See oder Fluss trinkt. Das Wasser kann Keime, Parasiten oder Schadstoffe enthalten, die zu Magenverstimmungen oder anderen gesundheitlichen Problemen führen können.
Besonders am Meer ist dies wichtig, da Salzwasser zu Durchfall beim Hund führen kann. Biete Deinem Hund deshalb immer frisches Trinkwasser an.
Nach dem Baden
Abtrocknen und Fell pflegen
Nach dem Badespaß ist es wichtig, Deinen Hund abzutrocknen, um das Risiko von Hautproblemen zu verringern. Besonders in den Ohren und zwischen den Zehen können sich Feuchtigkeit und Bakterien ansammeln.
Verwende ein Handtuch oder einen Fön auf niedriger Stufe, um das Fell Deines Hundes gründlich zu trocknen. Entferne außerdem eventuellen Schmutz oder Schlamm aus dem Fell mit einer Hundebürste oder einem Kamm, um Verfilzungen zu vermeiden.
Zecken, Flöhe und andere Parasiten checken
Gewässer können Insekten und Parasiten beherbergen. Überprüfe das Fell Deines Hundes nach dem Baden auf Zecken, Flöhe oder andere Schädlinge. Entferne sie sofort und konsultiere bei Bedarf Deinen Tierarzt für angemessene Behandlungen oder Präventionsmaßnahmen.
Gemeinsam Spaß haben
Genieße die gemeinsame Zeit mit Deinem Hund im Wasser. Spiele und schwimme zusammen und schaffe unvergessliche Erinnerungen, das stärkt die Bindung und sorgt für Freude und Bewegung.
Behalte dabei auch andere Badegäste im Blick: Nicht jeder freut sich über einen tropfnassen Hund in der Nähe, und Apportierspiele solltest Du nur dort spielen, wo Du niemanden störst.