Zecken und Flöhe bei Hunden und Katzen. Was tun?

Zecken und flöhe bei und Katzen

In der Frühlingszeit treibt es uns wieder mit unseren Vierbeinern in die Natur. Lange, ausgedehnte Spaziergänge im Unterholz machen wieder etwas mehr Spaß als in der kalten Jahreszeit. Doch kommen von den Spaziergängen oftmals unerwünschte Besucher mit in das Heim. Die kleinen Fieslinge namens Flöhe und Zecken verstecken sich gerne im Unterholz und bevölkern mit Vorliebe unsere Fellnasen

BARFER'S hat für euch die besten Tipps gegen Zecken und Flöhe zusammengestellt

Wie kann ich meinen Vierbeiner vor Zecken schützen?

Ein wirksames, natürliches Hausmittel ist die die Verwendung von schonend, kaltgepressten Kokosöl. Einfach auf die Haut oder das Fell auftragen bevor es auf den Spaziergang geht und die enthaltene Laurinsäure schreckt die Zecken ab. Forscher der FU Berlin haben bei der Anwendung von Laurinsäure festgestellt, dass 81 bis 100 Prozent der Zecken sich nach dem auftragen der Lösung von den behandelten Oberflächen fallen ließen. Somit hat Kokosöl bessere Vorsorgewerte als synthetische Mittel.

Ein weiteres natürliches Zeckenschutzmittel für Hunde und Katzen ist die Beimischung von Schwarzkümmelöl zum Futter. Schwarzkümmelöl wird aus den Samen des Schwarzkümmels gewonnen. WICHTIG: Sprich bitte mit Deinem Tierarzt bevor Du anfängst Schwarzkümmelöl dem Futter beizumischen. In großen Mengen kann Schwarzkümmelöl lebertoxisch wirken.

ACHTUNG Katzenbesitzer: Für Katzen ist die Beimischung von Schwarzkümmelöl unter das Futter in jedem Falle schädlich, da die Tiere die enthaltenen Terpene und andere Stoffe nicht verdauen können und es zu schweren Leber- und Nierenschäden kommen kann. Auch in kleinen Mengen!

Was tun, wenn mein Vierbeiner Zecken hat?

Solltest Du beim Absuchen Deines Tieres Zecken entdecken, musst Du diese sofort entfernen. Krabbeln die kleinen Parasiten noch locker im Fell rum, kannst Du sie einfach mit einem Taschentuch abstreifen. Hat sich die Zecke bereits festgesetzt, empfiehlt sich die Verwendung einer Zeckenzange. Diese einfach so nah wie möglich an der Haut ansetzen, entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und den gesamten Zeckenkörper inklusive der Beine entfernen.

Wie erkenne ich Flöhe bei meinem Vierbeiner?

Du solltest in der Floh- und Zeckenzeit Deinen Vierbeiner nach jedem Spaziergang absuchen. Hierzu eignet sich ein Kamm besonders gut. Sollte Deine Fellnase Flöhe haben, siehst Du die kleinen Schädlinge sofort in der Bürste oder im Fell hüpfen.

Was tun gegen Flöhe bei meinem Vierbeinern?

Auch bei Flöhen hilft der Einsatz von Kokosöl. Ähnlich, wie beim Schutz vor Zecken, einfach auf die Haut oder das Fell auftragen und die enthaltene Laurinsäure schreckt die Parasiten ab. Kokosöl ist somit ein wertvoller 2-in-1 Schutz vor Zecken und Flöhen.

Ein weiterer, natürlicher Weg Deinen Vierbeiner vor Flöhen zu schützen, ist dafür zu sorgen, dass der pH-Wert Deines Tieres ausgeglichen ist. Apfelessig eignet sich hierzu perfekt. Dieser schafft ein säurehaltiges Milieu und einen ausgewogenen Basenhaushalt im Inneren Deines Hundes. Die Fütterungsmenge sollte einen halben Teelöffel pro 500g Körpergewicht betragen. Zusätzlich zu dem natürlichen Flohschutz enthält Apfelessig wichtige Nährstoffe, Vitamine, Mineralien, Säuren und Kalium. Du schützt Deinen Vierbeiner somit nicht nur aktiv gegen Parasiten sondern führst ihm auch wichtige Nährstoffe zu.

Bevor Du aber mit der Fütterung von Apfelessig anfängst, solltest Du allerdings den pH-Wert Deines Tieres vorher ermitteln. Hierzu einfach einen Teststreifen in den Urin Deines Hundes halten. Ein idealer pH-Wert liegt zwischen 6,2 und 6,5.

Ein starkes Immunsystem - die Basis für einen guten Schutz Deiner Vierbeiner vor Parasiten

Abschließend lässt sich sagen, dass Parasiten grundsätzlich mit Vorliebe schwache oder geschwächte Organismen befallen. Sorge bei Deinem Vierbeiner für einen starken Organismus und reduziere so von Anfang an die Gefahr eines Parasitenbefalls. Eine ausgewogene BARF-Ernährung versorgt Deine Fellnase mit allen wichtigen Nährstoffen und fördert somit aktiv die Gesundheit der Tiere.