Ja, Hunde dürfen Blumenkohl essen, am besten gekocht, püriert, in kleinen Mengen und ohne Gewürze.


Blumenkohl liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe und kann eine gesunde Ergänzung Deines BARF-Hundefutters sein.


Wie bei allen Kohlsorten gilt aber: gekocht statt roh, und in Maßen statt als Hauptbestandteil.

Warum gekochter Blumenkohl besser für Hunde ist

Roher Blumenkohl ist für Hunde nicht giftig, aber deutlich schwerer verdaulich als gekochter.


Grund dafür sind die enthaltenen Glucosinolate, schwefelhaltige Verbindungen, die beim Kochen größtenteils abgebaut werden.


Deshalb solltest Du Blumenkohl grundsätzlich in Wasser ohne Salz weich kochen und anschließend pürieren, bevor Du ihn als Beilage zu Muskelfleisch, Innereien und Knochen sowie BARF-Zusätzen dazugibst.


Verwende dabei ausschließlich die weißen Röschen. Strunk und die grünen Hüllblätter solltest Du vorher entfernen, sie sind für Hunde schwerer verdaulich und bieten keinen zusätzlichen Nutzen.

Nahaufnahme von gekochten Blumenkohlröschen

Wie viel Blumenkohl verträgt Dein Hund?

Als grobe Orientierung sollte Blumenkohl nicht mehr als etwa 10 % der täglichen Futterration ausmachen.


Taste Dich am besten langsam heran: Beginne mit einer kleinen Menge und beobachte, wie Dein Hund reagiert, bevor Du die Portion steigerst.


Wie bei anderen Kohlsorten kann es bei zu großen Mengen zu Blähungen und Bauchschmerzen kommen.

Für welche Hunde ist Blumenkohl nicht geeignet?

Neigt Dein Hund zu empfindlicher Verdauung, reagiert er möglicherweise auch auf kleinere Mengen Blumenkohl mit Blähungen oder Bauchschmerzen.


In diesem Fall sind Gemüsesorten wie Gurke, Karotte oder Kürbis oft die verträglichere Wahl.


Auch bei Hunden mit einer Neigung zu Blasensteinen ist Vorsicht geboten, Blumenkohl enthält Oxalsäure und Purine, die die Bildung von Blasensteinen begünstigen können.


Sprich im Zweifel kurz mit Deinem Tierarzt, bevor Blumenkohl regelmäßig auf den Speiseplan kommt.

Blumenkohl in der pflanzlichen BARF-Komponente

Blumenkohl eignet sich gut als Abwechslung in der pflanzlichen Komponente Deiner BARF-Ration, vorausgesetzt er wird wie beschrieben gekocht und püriert angeboten.


Wie bei jedem Gemüse gilt: Vielfalt und Wechsel sind sinnvoller, als eine einzelne Sorte dauerhaft in großen Mengen zu füttern.


Wenn Du Dir das Austüfteln der richtigen Gemüsevielfalt und -menge sparen möchtest, übernehmen unsere DLG-zertifizierten Komplett-Mixe diese Abstimmung für Dich.


Die pflanzliche Komponente ist darin bereits ausgewogen und abwechslungsreich zusammengestellt.

Fazit

Blumenkohl ist für Hunde eine gesunde, nährstoffreiche Ergänzung, wenn Du ihn richtig zubereitest: gekocht, ohne Salz, püriert und nur die weißen Röschen.


Du kannst Deinem Hund etwa 10 % seiner Tagesration an Blumenkohl geben, mehr sollte es nicht sein.


Bei empfindlichen Hunden oder einer Neigung zu Blasensteinen ist besondere Vorsicht angebracht, hier lohnt sich im Zweifel ein Blick auf verträglichere Alternativen wie Gurke oder Karotte.


Wer beim BARFEN nicht selbst austüfteln möchte, wie viel Gemüsevielfalt sinnvoll ist, findet in unseren DLG-zertifizierten Komplett-Mixen eine bereits fertig abgestimmte pflanzliche Komponente.

Autor

Carolin Kroll
Carolin KrollZertifizierte BARF-Ernährungsberaterin


Carolin ist zertifizierte BARF-Ernährungsberaterin der THP-Schule (nach Swanie Simon) und begleitet bei BARFER'S seit 2023 Hunde- und Katzenbesitzer auf dem Weg zur artgerechten Rohfütterung.


Ihre Leidenschaft fürs BARFen begann ebenfalls 2023, als ihre Hündin Fragola aus dem Tierschutz bei ihr einzog. Seitdem befasst sich Carolin mit BARF sowohl im Berufsalltag als auch zuhause.

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