Wie viel Granatapfel darf mein Hund essen?
Auch wenn Granatapfel gut verträglich ist, gilt: die Menge macht den Unterschied. Orientiere Dich am Obstanteil des BARF-Hundefutters, der bei rund 30 % des pflanzlichen Anteils liegt, das entspricht etwa 6 % der gesamten Tagesration.
Granatapfelkerne können einen Teil dieses Obstanteils ausmachen, sollten aber nicht die alleinige Obstkomponente der Ration sein, sondern mit anderen Obstsorten wie Apfel und Kürbis abwechseln.
Granatapfel richtig zubereiten
Schneide den Granatapfel auf und löse die roten Kerne vorsichtig aus der weißen Trennhaut. Diese weiße Haut schmeckt bitter und kann bei Deinem Hund zu Magenbeschwerden führen, deshalb solltest Du sie nicht mitfüttern.
Die Kerne selbst kannst Du Deinem Hund pur anbieten, unters Futter mischen oder an heißen Tagen kurz anfrieren und als kühle Erfrischung servieren.
Achtung: Fertiger Granatapfelsaft oder Granatapfelprodukte aus dem Supermarkt sind für Deinen Hund keine gute Wahl, sie enthalten häufig zugesetzten Zucker oder Konzentrate, die die Vorteile der frischen Frucht zunichtemachen. Verfüttere ausschließlich die frischen, unbehandelten Kerne.
Fazit: Granatapfel ist ein gesunder Snack für Deinen Hund
Granatapfel ist für Deinen Hund unbedenklich, sogar samt Kernen, und liefert wertvolle Antioxidantien und Mineralstoffe. Als Teil des pflanzlichen BARF-Anteils ist er eine gesunde, erfrischende Ergänzung, die Du bedenkenlos mit Deinem Vierbeiner teilen kannst.