Wie viel Kartoffel darf mein Hund essen?
Als Richtwert kannst Du Dich an der Größenordnung orientieren, die auch in einigen unserer Komplett-Mixe für Süßkartoffel verwendet wird: dort liegt der Anteil bei rund 10 bis 11 % der Rezeptur.
Übertragen auf die tägliche BARF-Ration bedeutet das bei einer durchschnittlichen Tagesmenge von 200 g rohem Futter etwa 20 bis 22 g gekochte Kartoffel, bei 400 g Tagesmenge entsprechend 40 bis 44 g.
Das ist aber kein täglicher Fixbestandteil, sondern eine Orientierung für den Fall, dass Du Kartoffel gezielt einsetzt, etwa als Schonkost oder situative Energiequelle.
Kartoffeln beim Barfen
Gebarfte Hunde ziehen ihre Energie hauptsächlich aus Fett.
Gekochte Kartoffeln sind allerdings eine Kohlenhydratquelle, die bei sehr sportlichen Hunden auch zur Energieversorgung zum Einsatz kommen kann.
Darüber hinaus auch als Schonkost bei Durchfall und als Ergänzung bei älteren Hunden sowie bei Junghunden.
Süßkartoffel in ausgewählten Komplett-Mixen
Die Süßkartoffel übernimmt in der BARF-Ration eine etwas andere Rolle als die normale Kartoffel.
Bei der Süßkartoffel geht es weniger um Energie, die liefert weiterhin hauptsächlich das Fett aus dem Fleischanteil, als um andere Vorteile.
Sie liefert Ballaststoffe und resistente Stärke, die ähnlich wie bei der erkalteten normalen Kartoffel eine präbiotische Wirkung auf die Darmflora Deines Hundes entfalten können.
Dazu kommt ein hoher Gehalt an Beta-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A. In Fertig-Mixen sorgt Süßkartoffel außerdem für eine angenehme Konsistenz der Masse, und viele Hunde mögen ihren natürlich süßen Geschmack.
Tipp: In unseren BARFER'S Komplett-Mixen Rind, Geflügel, Senior und Junior ist sie mit einem Anteil von 10 bis 11 % enthalten.
Möchtest Du Süßkartoffel unabhängig von einem Komplett-Mix gezielt dazugeben, eignen sich dafür die Lunderland Süßkartoffel-Würfel.
Diese fütterst Du eingeweicht zum Beispiel mit Muskelfleisch und Innereien sowie Ölen und Basis-Mineralien (Hefe, Algenkalk, Seealgenmehl).