Kohlrabi für Hunde roh oder gekocht?
Generell ist rohes Gemüse für Hunde gesünder, da hier noch alle wertvollen Inhaltsstoffe enthalten sind und nicht durch Garprozesse zerstört werden.
Die Schale solltest Du vorher entfernen, sie ist hart, faserreich und kann besonders bei kleinen Hunden zur Verschluckungsgefahr werden.
Wenn Du Deinem Hund Kohlrabi füttern möchtest, kannst Du auch die Blätter verwenden. Denn diese enthalten meist sogar noch mehr Nährstoffe als die Knolle selbst.
Dabei solltest Du aber sparsam vorgehen und die Blätter pürieren, da sie gleichzeitig schwerer verdaulich sind, Oxalsäure enthalten und mitunter zu Verdauungsbeschwerden führen können. Bei Hunden mit Nierenproblemen ist daher von den Blättern eher abzusehen.
Die enthaltene Menge an Oxalsäure ist bei Kohlrabiblättern übrigens deutlich geringer als beispielsweise bei Rhabarber, der für Hunde grundsätzlich tabu ist. Während bei Rhabarberblättern schon kleinste Mengen gefährlich werden können, gilt bei Kohlrabiblättern die übliche BARF-Regel: in Maßen und nicht bei empfindlichen Nieren.
Hat Dein Hund eine Schilddrüsenerkrankung, sprich vor der Fütterung am besten kurz mit Deinem Tierarzt, Kohlrabi enthält wie andere Kohlgewächse Stoffe, die die Schilddrüsenfunktion beeinflussen können.
Kohlrabi in der pflanzlichen BARF-Komponente
Kohlrabi eignet sich gut, um Abwechslung in die pflanzliche Komponente Deiner BARF-Ration zu bringen.
Wie bei jedem Gemüse gilt aber auch hier: Vielfalt und Abwechslung sind sinnvoller, als eine einzelne Gemüsesorte dauerhaft in großen Mengen zu füttern, ähnlich wie bei Möhren, Brokkoli oder Fenchel.
Wenn Du Dir das Austüfteln der richtigen Gemüsevielfalt und -menge sparen möchtest, übernehmen unsere DLG-zertifizierten Komplett-Mixe diese Abstimmung für Dich.
Die pflanzliche Komponente ist darin bereits ausgewogen und abwechslungsreich zusammengestellt.