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Ratgeber: Durchfall bei Hunden

Durchfall bei Hunden hat oft harmlose UrsachenDurchfall bei Hunden kann verschiedene Ursachen haben. Viele davon sind harmlos, doch es kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken, die dringend behandelt werden muss. Durchfall liegt vor, wenn der Kot des Hundes weicher ist als normal. Die Konsistenz kann von breiig bis flüssig variieren. Die Farbe unterscheidet sich nicht zwingend vom herkömmlichen Kot, sie kann aber auch grünlich, gelb, schwarz oder blutig-rot sein.

Oft ist der Geruch deutlich unangenehm. Zudem kann sich die Frequenz des Stuhlabsatzes erhöhen, zum Teil können Hunde diesen auch nur schwer kontrollieren. Da Durchfall bei Hunden ein Symptom für zahlreiche verschiedene Krankheiten sein kann, ist es oft nicht leicht, einen Auslöser festzumachen.

Einige Gründe für Durchfall bei Hunden sind:

  • Infektionen (z. B. durch Giardien)
  • Futtermittelunverträglichkeit/-allergie
  • Vergiftung
  • Parasitenbefall (z. B. durch Würmer)
  • Zu schnelle Futterumstellung bzw. Reaktion auf ungewohnte Futterkomponenten
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Stress
  • Verseuchtes Wasser
  • Chronische Darmentzündungen
  • Tumore

Häufig hat Durchfall bei Hunden mit dem Futter zu tun oder zumindest mit dem, was Dein Hund gefressen hat. Vor allem draußen kann es passieren, dass ein verfressener Hund alles aufnimmt, was er für essbar hält. Aber auch zu Hause ist Dein Hund nicht unbedingt vor giftigen Stoffen sicher. Entweder mopst er sie in einem unbeobachteten Moment vom Tisch oder er bekommt sie aus Unwissenheit zu fressen. Denn einige Lebensmittel, die für uns Menschen völlig unbedenklich sind, sind für Hunde giftig und können zu Durchfall bei Hunden führen. Zu den giftigen Lebensmitteln gehören:

  • Schokolade (bzw. das darin enthaltene Theobromin – je dunkler die Schokolade, umso gefährlicher)
  • Weintrauben und Rosinen
  • Zwiebel, Knoblauch, Bärlauch, Schnittlauch
  • Macadamianüsse
  • Mandeln
  • Kaffee
  • Süßstoff (auch Zuckerersatz wie Xylit oder Xucker)
  • Kakao
  • Bohnen und Hülsenfrüchte
  • Pilze
  • Avocado
  • Alkohol
  • Koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Energy-Drinks
  • Rohe Kartoffeln, Auberginen, Tomaten (Nachtschattengewächse)

Auch bei normalem Futter kann es zu Durchfall bei Hunden kommen

Doch selbst beim normalen Futter kann es passieren, dass Dein Hund Durchfall bekommt. Dies ist beispielsweise dann möglich, wenn das Futter zu kalt ist. Wenn Du Deinen Hund fütterst, solltest Du das Futter bereits einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank holen, damit es ein wenig wärmer wird. Sonst kann Durchfall des Hundes die Folge sein. Doch Vorsicht: Stand es zu lange draußen, steigt ebenfalls dass Risiko, dass das Futter Durchfall bei Hunden auslöst. Denn dann können sich Keime wie Salmonellen dort sammeln. Zu heiß sollte das Futter auch nicht sein. Bekommt Dein Hund gekochtes Fleisch, sollte dieses vor der Fütterung ausreichend abgekühlt sein – auch, um Verbrennungen zu vermeiden. Durchfall bei Hunden kann zudem ausgelöst werden, wenn Dein Hund das frische Fleisch nicht gewöhnt ist oder er viel zu große Portionen bekommt. Schlingt der Hund zu sehr, etwa weil er sein Futter durch einen anderen Hund bedroht sieht, kann das auch zu Durchfall führen. Hast Du mehrere Hunde, füttere diese am besten räumlich getrennt voneinander, um Stress zu vermeiden. Vorsicht auch im Freien: Das Fressen von Schnee oder das Trinken aus abgestandenen Pfützen sind ebenfalls häufige Ursachen für Durchfall bei Hunden.

Der Tierarzt hilft bei der Behandlung von Durchfall bei Hunden

Tierärzte helfen gegen Durchfall bei HundenDurchfall bei Hunden kann sowohl akut als auch chronisch auftreten. Von chronischem Durchfall spricht man, wenn er länger als zwei Wochen andauert. Bist Du Dir unsicher, ob die Verdauungsprobleme Deines Hundes harmlos sind oder nicht, solltest du unbedingt zum Tierarzt gehen. Dieser findet meistens schnell die Ursache für den Durchfall und kann eine entsprechende Behandlung empfehlen. Ist Dir bekannt, dass Dein Hund irgendetwas aufgenommen hat, teile dies dem Tierarzt mit, damit er gegen den Durchfall bei Deinem Hund schnell passende Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Spätestens wenn der Durchfall länger als 24 Stunden anhält, ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig, außerdem wenn Fieber auftritt, der Hund apathisch wirkt, nicht trinkt oder erbricht. Bei Welpen oder Junghunden solltest Du nicht so lange warten. Da diese viel weniger körperliche Reserven haben als ältere Tiere, kann Durchfall hier schnell lebensbedrohlich werden. Das Problem bei Durchfall ist vor allem der Flüssigkeitsverlust, durch den eine Dehydrierung droht. Ob Dein Hund bereits dehydriert ist, kannst Du leicht testen: Greife mit zwei Fingern ein Stück Haut Deines Hundes und ziehe dieses ein Stück nach oben. Gleitet die Haut sofort wieder in ihre Ausgangsposition zurück, liegt wahrscheinlich keine Dehydrierung vor. Steht die Haut länger ab oder braucht sie sehr lange, um sich zurückzuziehen, solltest Du schnell einen Tierarzt aufsuchen. Wichtig bei Durchfall ist, dass Dein Hund jederzeit ausreichend sauberes Wasser zur Verfügung hat und genug trinkt.

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Schnelle Hilfe gegen Durchfall bei Hunden

Oft sind Durchfälle bei Hunden harmlos und viele Hunde reagieren damit beispielsweise auf ungewohnte Leckereien oder auf Stressfaktoren. Ist der Hund ansonsten fit und agil, kannst Du zunächst mit Hausmitteln versuchen, Deinen Vierbeiner wieder aufzupäppeln:

    • Aktivkohle: Kohletabletten können Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt absorbieren. Durch Kohlegabe können diese besser ausgeschieden werden. Als schnelle Hilfe bei Bauchweh und Durchfall bei Hunden sollten Kohletabletten in keiner Hundeapotheke fehlen. Die richtige Dosierung sprichst Du am besten mit dem Tierarzt ab. Kohletabletten kannst Du übrigens auch prophylaktisch verabreichen, wenn Dein Hund etwas für ihn Giftiges gefressen hat, beispielsweise Schokolade. Die Kohle verhindert die Aufnahme der Giftstoffe durch den Darm, deswegen sollte sie so schnell wie möglich verabreicht werden. Im Falle einer Vergiftung – die schnell zu Durchfall bei Hunden führen kann – solltest Du Deinem Hund etwa 1 Gramm Aktivkohle pro Kilogramm Körpergewicht verabreichen. Das bedeutet je nach Dosierung der Tabletten im Zweifel eine sehr große Menge an Tabletten, die Dein Hund fressen muss. Ideal ist es, die Kohle in Pulverform in einem sehr saftigen Nassfutter zu verstecken, damit sie komplett aufgenommen wird.

 

  • Moro'sche Möhrensuppe: Ein wahres Wundermittel bei der Behandlung von Durchfall bei Hunden ist die Moro'sche Möhrensuppe. Dazu kochst Du 500 Gramm geschälte Mohrrüben in einem Liter Wasser für mindestens eine Stunde. Danach wird die Suppe püriert und wieder auf einen Liter Wasser aufgefüllt. Durch das lange Kochen entsteht in den Möhren ein spezielles Zuckermolekül. Dieses bewirkt, dass Darmbakterien sich dort ansiedeln statt an der Darmwand. Die Suppe hat also eine antibiotische Wirkung.

Schonkost und Darmsanierung für rasche Genesung

Nach Durchfall bei Hunden ist Schonkost angesagt: Idealerweise fastet Dein Hund danach für 24 Stunden. Anschließend kann er eine leichte Schonkost bekommen. Hierfür eignet sich etwa ein Mix aus Reis und Hühnerfleisch, da dieses gut verträglich ist. Auch mageres Rindfleisch bietet sich an. Verzichte aber zunächst auf zu große Brocken. Ist Deinem Hund der Geschmack zu fad, kannst Du die Schonkost mit etwas Fleischbrühe aufpeppen. Besonders einfach ist es, fertige Schonkostflocken zu verwenden, die aufgeweicht und anschließend zusammen mit mageres Rindfleisch serviert werden. Möglich ist ebenfalls die Gabe von gekochten Kartoffeln oder aufgeweichten Kartoffelflocken. Hast Du nichts davon im Haus, kannst Du auch Babybrei aus dem Glas verfüttern. Ein geriebener Apfel – pur oder unters Futter gemischt – hilft, Giftstoffe im Darm zu binden. Zerreibe ihn mitsamt Schale, aber ohne Kerne, und lass ihn stehen, bis er bräunlich wird. Joghurt, Magerquark oder Hüttenkäse unterstützen die Darmflora und können unter die Schonkost gemischt werden. Da die Darmflora durch längere Durchfälle oder etwa bei der Gabe von Antibiotika schnell leidet, ist ein Aufbau nach der Genesung sinnvoll. Doch Vorsicht: Manche Hunde vertragen keine Lactose. Der Milchzucker ist in Nahrungsmitteln wie Quark oder Hüttenkäse enthalten. Bist Du Dir nicht sicher, ob Dein Hund Lactose verträgt oder liegt bereits bekanntermaßen eine Unverträglichkeit vor, solltest Du auf Milchprodukte verzichten, um den Durchfall Deines Hundes nicht noch zu verschlimmern.

Neben Milchprodukten ist grüner Pansen ein guter Helfer gegen Durchfall bei Hunden: Im frischen Pansen sind noch zahlreiche Bakterien enthalten, die aus dem Magen der Kuh stammen. Diese sind für den Hund sehr nützlich. Zusätzlich unterstützen die dort enthaltenen Enzyme den Wiederaufbau der Darmflora.

Wie bereits empfohlen, sollten fettarme Artikel gefüttert werden – wie unser Hähnchenbrustfilet im Stück oder unser nahrhaftes, leicht verdauliches Truthahnmuskelfleisch, das frei von Knochen ist, oder unsere fettarme Rinderlunge geschnitten. Diese Artikel können bequem mit Reis oder unseren Lunderland Bio Kartoffelflocken, Lunderland Bio Hirseflocken oder Lunderland Schonkostflocken angereichert werden.

Durchfall bei Hunden vorbeugen

Noch besser, als den Durchfall bei Hunde zu behandeln, ist natürlich, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Vor allem wenn Dein Hund zu Durchfall neigt, lohnt es sich, ein paar kleine Hinweise zu beachten, um den Durchfall künftig zu vermeiden. Sowohl für den Appetit des Hundes als auch für sein Verdauungssystem ist es besser, seine Futterration auf zwei Portionen aufzuteilen. Auch Fütterungsrituale können helfen, Durchfall bei Hunden zu vermeiden. Denn mit dem Beginn des Rituals weiß Dein Hund, dass es gleich Futter gibt und sein Körper reagiert entsprechend. Ein solches Ritual kann beispielsweise so aussehen, dass Du Deinen Hund auf seinen Platz schickst. Dort muss er bleiben, während Du seinen Napf holst und sein Futter vorbereitest. Ist es fertig, stellst Du den Napf an den Futterplatz. Erst danach darf Dein Hund zum Napf und fressen. Ist er sehr gierig, kannst Du ihn auch langsam zum Napf führen oder noch einen Zwischenstopp etablieren. Ist Dein Hund gerade erst bei Dir eingezogen, solltest Du auf eine sofortige Futterumstellung nach Möglichkeit verzichten. Denn die Gewöhnung an das neue Zuhause und die neue Familie ist Stress genug. Stellst Du dann auch noch das Futter um, kann es leicht zu Durchfall beim Hund kommen. Frag den ehemaligen Besitzer oder Züchter, ob er Dir ein wenig Futter mitgeben kann oder besorge rechtzeitig etwas vom gewohnten Futter. Erst wenn der Hund richtig bei Dir angekommen ist, kannst Du langsam das Futter umstellen. Um langfristig Durchfall bei Hunden zu vermeiden, sollten sie regelmäßig entwurmt werden.

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