Ist Kokosnuss nahrhaft für Hunde?
Über den Nährwert der Kokosnuss für Hund und Mensch gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Kokosöl besteht zu einem großen Teil aus gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren.
Diese werden vom Körper direkt über die Leber aufgenommen, ohne vorher durch Gallenflüssigkeit aufgespalten werden zu müssen, und eignen sich deshalb besonders gut als Energiequelle für Tiere mit Problemen an Bauchspeicheldrüse oder Leber.
Wichtige andere Nährstoffe liefert Kokosöl aufgrund seines hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren dagegen kaum, weshalb es tierische Fette in der Ration nicht ersetzen sollte. Kokosnuss, etwa in Flockenform, enthält zudem nennenswerte Mengen an Selen.
Ihr wird außerdem eine wurmwidrige Wirkung nachgesagt: Die in Kokosöl enthaltenen Biphenyle sollen gegen bestimmte Darmparasiten wie Spulwürmer helfen.
Wie kannst Du Kokosnuss an Deinen Hund verfüttern?
Hier gibt es mehrere bewährte Wege: Viele Barfer geben ihren Hunden Kokosflocken unter das Futter. Die Flocken liefern Fasern beziehungsweise Kohlenhydrate, etwas Fettsäuren und Ballaststoffe.
Mag Dein Hund die Kokosnuss, kannst Du ihm auch frisches oder getrocknetes Fruchtfleisch in kleinen Mengen anbieten.
Alternativ eignet sich Kokosöl in kleinen Mengen als gelegentliche Ergänzung, zum Beispiel als leicht verdauliche Energiequelle.
Kokosnuss beim Barfen: bereits fester Bestandteil unserer Komplett-Mixe
Beim Barfen macht der pflanzliche Anteil rund 20 % der täglichen Ration aus, davon entfallen etwa 30 % auf Obst und 70 % auf Gemüse.
Kokosnuss zählt zwar nicht zu den klassischen Obstsorten einer BARF-Ration, in Form von Kokosraspeln ist sie aber bereits fester Bestandteil in all unseren BARFER'S Komplett-Mixen.
Möchtest Du zusätzlich frisches Fruchtfleisch oder Kokosöl anbieten, setze das als gelegentliche, wechselnde Beigabe ein, nicht als Ersatz für die üblichen Omega-3-Öle Deiner BARF-Ration.