Wie viel Zimt ist für Hunde sicher?
Die Menge an Zimt, die ein Hund gefahrlos fressen kann, hängt von seiner Größe ab. Hier sind einige Richtwerte:
- Kleine Hunde: eine Prise Zimt (nicht mehr als 1/8 Teelöffel) pro Tag
- Mittelgroße Hunde: bis zu 1/4 Teelöffel pro Tag
- Große Hunde: bis zu 1/2 Teelöffel pro Tag
Es ist immer ratsam, mit kleinen Mengen zu beginnen und zu sehen, wie Dein Hund darauf reagiert.
In welchen Formen können Hunde Zimt essen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deinem Hund Zimt zu geben:
Über das Futter streuen
Eine kleine Menge Zimt kann über das Futter Deines Hundes gestreut werden.
Das verleiht dem Futter einen zusätzlichen Geschmack und bietet die gesundheitlichen Vorteile des Gewürzes.
In selbstgebackenen Hundekeksen
Zimt ist eine beliebte Zutat in vielen Rezepten für Hundekekse.
Du kannst Hundekekse mit Zimt leicht selbst backen, um sicherzustellen, dass alle Inhaltsstoffe für Deinen Hund sicher sind.
Hundefreundliche Pumpkin Spice Latte
Wenn Du Deinem Hund ein besonderes Leckerli in der Herbstzeit gönnen möchtest, kannst Du ihm eine hundefreundliche Pumpkin Spice Latte zubereiten, die Zimt enthält.
Hunde-freundliche Pumpkin Spice Latte (für 1-2 Lattes):
- 60 g Kürbispüree
- eine Prise Ceylon-Zimt
- eine Prise Kurkuma
- 1 TL Kokos- oder Ziegenjoghurt (optional zum Garnieren)
Zubereitung: Alle Zutaten miteinander mischen, in ein hundefreundliches Gefäß füllen und wahlweise mit etwas Joghurt garniert servieren.
Alternativ kannst Du es auch in einen KONG füllen, ein paar Stunden in den Gefrierschrank legen und Deinem Hund dann zum schlecken geben.
Wann ist Zimt nicht für Hunde geeignet?
Auch wenn Zimt für die meisten Hunde unbedenklich ist, gibt es Situationen, in denen Du Zimt lieber vermeiden solltest:
Hunde mit Leberproblemen
Aufgrund des Cumaringehalts kann Zimt, insbesondere Cassia-Zimt, für Hunde mit Lebererkrankungen schädlich sein.
Schwangere Hündinnen
Zimt kann wehenfördernd wirken und sollte bei trächtigen Hündinnen vermieden werden.
Hunde mit gesundheitlichen Problemen
Hat Dein Hund gesundheitliche Probleme oder nimmt spezielle Medikamente ein, solltest Du immer zuerst Deinen Tierarzt konsultieren, bevor Du Zimt oder andere neue Lebensmittel in den Speiseplan aufnimmst.
Zimt beim Barfen: gezieltes Gewürz statt fester Bestandteil
Beim Barfen besteht der pflanzliche Anteil der Ration aus Obst und Gemüse, Gewürze wie Zimt gehören nicht zu diesem festen Anteil.
Trotzdem kann Zimt eine sinnvolle, gezielte Ergänzung sein, etwa über das BARF-Hundefutter gestreut oder in selbst gemachten Leckerlis, solange Du Menge und Zimtsorte im Blick behältst.
Betrachte Zimt als kleines Extra mit möglichem funktionalem Nutzen, nicht als Ersatz für die eigentlichen Komponenten der BARF-Fütterung.