So erkennst Du eine Rhabarber-Vergiftung bei Hunden
Die Symptome können leicht oder schwerwiegend sein, abhängig von der aufgenommenen Menge. Erste Warnsignale sind Erbrechen und Durchfall sowie übermäßiger Speichelfluss, der auf eine Reizung des Verdauungstrakts hinweist.
Bei stärkerer Vergiftung zeigen betroffene Hunde Schwäche, Zittern und Muskelkrämpfe – ausgelöst durch den gestörten Kalziumhaushalt.
Im weiteren Verlauf kommt es zu stark vermehrtem Trinken und Urinieren. Durch das einsetzende Nierenversagen produziert der Hund schließlich auffällig wenig oder gar keinen Urin mehr. Diese Symptome zeigen sich typischerweise 24 bis 36 Stunden nach der Aufnahme.
Wichtig: Sofort Deinen Tierarzt oder die Tiergiftzentrale kontaktieren – auch dann, wenn noch keine Symptome sichtbar sind. Menge und Zeitpunkt des Verzehrs notieren. Nicht abwarten.
Rhabarber im Garten: unterschätztes Risiko
Besonders im Frühjahr, wenn die Rhabarberpflanze frisch austreibt, ist die Gefahr im eigenen Garten real. Hunde, die unbeaufsichtigt draußen sind, können an Blätter und Stiele gelangen, ohne dass Du es bemerkst.
Rhabarberpflanzen gehören deshalb eingezäunt oder in einen hundesicheren Bereich des Gartens – gerade, wenn die Saison beginnt.
Was darf stattdessen in den pflanzlichen BARF-Anteil?
Wer seinen Hund nach dem BARF-Prinzip ernährt, weiß: Hunde sollten zwar nicht vegan ernährt werden, aber der pflanzliche Anteil ist trotzdem ein wichtiger Baustein der artgerechten Ernährung.
Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine – all das liefert Gemüse, und zwar ohne Risiko, wenn Du die richtigen Zutaten wählst.