Koch-BARF: Ja oder Nein?
Ein Thema, das in unseren BARF-Beratungen bei BARFER'S immer wieder aufkommt ist die Frage danach, ob man BARF-Fleisch auch kochen darf.
Die kurze Antwort lautet: Ja – aber nicht alles. Und manche Bestandteile dürfen auf keinen Fall erhitzt werden.
Wer ist BARFER'S?
BARFER’S ist seit 2011 einer der führenden Spezialisten für artgerechte Rohfütterung in Deutschland. In unserer Berliner BARF-Produktion verarbeiten wir frische, transparente Zutaten zu hochwertigen BARF-Menüs für Hunde und Katzen.
Unsere zertifizierten BARF-Ernährungsberater:innen der THP-Schule begleiten täglich Hunde- und Katzenhalter*innen, die ihren Vierbeinern etwas Gutes tun wollen, aber gleichzeitig verunsichert sind, wenn es mal nicht „klassisch roh“ laufen kann.
Deshalb schauen wir uns heute detailliert an, was gekocht werden darf – und was absolut tabu ist.
Knochen dürfen auf gar keinen Fall gekocht werden
Eine der wichtigsten Regeln in der Frischfütterung lautet:
Knochen dürfen weder im Stück noch im gewolften Zustand gekocht werden – egal ob vom Geflügel, Rind, Lamm, Ziege oder vom Pferd. Das gilt auch für die Gräten von ganzen Fischen wie Hering und Sprotten.
Das liegt daran, dass sich ihre Struktur durch Hitze stark verändert. Gekochte Knochen:
- werden spröde
- können schnell brechen
- zersplittern scharfkantig
- bergen ein hohes Risiko für Verletzungen, Darmverschlüsse oder innere Blutungen
Darum gilt: Knochen gehören ausschließlich roh in den Napf.
Wenn Du also BARF-Fleisch garen möchtest, achte unbedingt darauf, dass keine Rohen Fleischigen Knochen (RFK) enthalten sind.
Tipp: Da das Muskelfleisch per Handarbeit vom Tier getrennt wird, kann es Knochen, Fett und Knorpel enthalten. Hier empfehlen wir Dir, das Muskelfleisch per Hand nochmal durchzugehen, um eventuelle Knochenreste auszusortieren.
BARF-Knochen ersetzen - wie geht das?
Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen keine rohen Knochen füttern möchtest oder BARF zwischenzeitlich kochen musst, kannst Du die Calcium-Phosphor-Versorgung problemlos über Alternativen abdecken.
Im folgenden Beitrag erklären wir, wie das sicher funktioniert:
➡️ Wie ersetze ich BARF-Knochen
Das Ernährungsberater-Team von BARFER’S empfiehlt hier insbesondere Fleischknochenmehl sowie Pferdeknochenmehl.
Beide liefern wichtige Mineralstoffe – ganz ohne Splitterrisiko.