Ja, Hunde dürfen Feigen essen. Wie viele andere Obstsorten sind Feigen eine leckere Erweiterung des Speiseplans für Deinen Vierbeiner, sogar in kleinen Mengen sehr gesund.

Warum Feigen gesund für Hunde sind

Knochen und Muskeln Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor unterstützen Knochen und Muskelfunktion Deines Hundes.


Abwehrkräfte und Zellschutz Eisen, Zink und Folsäure stärken die Abwehrkräfte, Vitamin E schützt die Zellen vor schädlichen Oxidantien.


Verdauung Die kleinen Kerne der Feige fördern zusätzlich die Verdauung. Gerade Hunde, die öfter unter Verstopfung leiden, profitieren davon, wenn sie hin und wieder ein paar Stückchen Feige bekommen.


Energie Der natürliche Fruchtzucker versorgt Deinen Hund mit zusätzlicher Energie, das ist besonders für junge und aktive Hunde praktisch, sollte aber nicht übertrieben werden.

Schwarzer Hund im Garten schaut neugierig zu einer Hand, die einen Zweig mit noch grüner, unreifer Feige am Feigenbaum hält

Feigen beim Barfen: pflanzlicher Anteil mit Mehrwert

Entscheidest Du Dich, Deinen Hund nach dem BARF-Prinzip zu ernähren, sind pflanzliche Komponenten wie Obst und Gemüse neben dem Fleisch die zweitwichtigste Futterkomponente.


Als Faustregel gilt: Obst sollte beim Barfen etwa 5 bis 10 % des pflanzlichen Anteils ausmachen. Feigen passen mit ihren Mineralstoffen und der verdauungsfördernden Wirkung gut in diesen Anteil, allerdings nur als Ergänzung, nicht als Basis.


Unsere Fertig-BARF Komplett-Mixe für Hunde liefern bereits einen ausgewogen abgestimmten pflanzlichen Anteil, frische Feigen kannst Du dann gezielt als kleine, saisonale Ergänzung obendrauf geben.

Frisch, getrocknet oder vom Boden: Was gilt es zu beachten?

Ob Du Deinem Hund frische oder getrocknete Feigen gibst oder er hin und wieder eine überreife, heruntergefallene Frucht aus dem Garten nascht, spielt grundsätzlich keine Rolle.


Meine Labradorhündin Pepper, die weiter oben abgebildet ist, liebt die Feigen aus unserem Garten! Einziges Problem beim Fallobst sind die Wespen, die sich gerne darum sammeln.


Und getrocknete Feigen haben durch den Wasserentzug einen deutlich höheren Zuckergehalt pro Gramm als frische Feigen.


Frische Feigen müssen übrigens vor dem Füttern nicht geschält werden, auch die Schale ist für Hunde unbedenklich. Bei gekauften frischen Feigen besteht allerdings das Risiko, dass die Früchte gespritzt wurden.


Greife deshalb am besten zu unbehandelten Bio-Feigen oder schäle Früchte aus dem Supermarkt sicherheitshalber vor dem Füttern.

Fazit: Feigen sind ein gesunder Snack für Deinen Hund

Feigen liefern Deinem Hund wertvolle Mineralstoffe, unterstützen die Verdauung und schmecken vielen Vierbeinern richtig gut. In Maßen und als Teil des pflanzlichen BARF-Anteils sind sie eine gesunde, saisonale Ergänzung zum Fleisch.

Autor

Barbara Rivers
Barbara RiversBARF-Autorin & angehende BARF-Ernährungsberaterin


Barbara ist seit 2015 begeisterte BARFerin und befindet sich 2026 in der Ausbildung zur zertifizierten BARF-Ernährungsberaterin an der THP-Schule (Swanie Simon). Den Anstoß zum Barfen gab damals eine gesundheitliche Herausforderung ihrer Boxer-Mischlingshündin Missy.


Seitdem befasst sich Barbara mit BARF nicht nur als Autorin bei BARFER'S, sondern auch täglich zu Hause – heute mit Jagdhund Wally und Labrador-Hündin Pepper.


Vor ihrer Zeit bei BARFER'S arbeitete Barbara neun Jahre lang als professionelle Dog-Walkerin und Hundesitterin – mit täglich wechselnden Hunden unterschiedlichster Rassen, Altersgruppen und Gesundheitszustände. Diese Praxiserfahrung schärfte ihren Blick für die Bedürfnisse und das Wohlbefinden von Hunden im Alltag.