Symptome einer Pflaumenunverträglichkeit beim Hund
Treten die folgenden Symptome nach dem Verzehr von Pflaumen auf, solltest Du Deinen Hund genau beobachten und im Zweifel einen Tierarzt aufsuchen:
- Durchfall oder breiiger Kot
- Erbrechen
- Blähungen und aufgeblähter Bauch
- Bauchschmerzen (z. B. gekrümmte Haltung, Winseln)
- Appetitlosigkeit
- Lethargie / ungewöhnliche Müdigkeit
Wann Vorsicht geboten ist
Nicht nur die Menge, auch die Art der Pflaume spielt eine Rolle.
Keine vergorenen Pflaumen Pflaumen im vergorenen Zustand sind für Hunde absolut tabu. Sie können Alkohol enthalten, der für Hunde giftig ist.
Ohne Schale und Kerne Pflaumenschalen sind schwer verdaulich und können im Hundedarm gären. Kerne bergen gleich mehrere Gefahren: Sie können zu Verstopfungen führen und enthalten zusätzlich Cyanverbindungen (Blausäure), die gesundheitsschädlich sein können.
In kleinen Mengen können Pflaumen die Verdauung anregen, gerade bei Hunden, die zu Darmträgheit neigen. Zu viele Pflaumen können jedoch Durchfall, Blähungen oder Erbrechen verursachen und Deinem Hund Bauchschmerzen bereiten.
Fazit: Pflaumen lieber meiden
Pflaumen sind für Hunde nicht giftig, bieten aber im Vergleich zu anderen Obstsorten kaum einen Mehrwert und bergen durch Kern, Schale und Zucker unnötige Risiken.
Greife für den Obstanteil der BARF-Ration lieber zu Heidelbeeren, Äpfeln oder Wassermelone, das ist die sicherere und gesündere Wahl für Deinen Hund.