Grüne oder schwarze Oliven?
Beide Sorten sind für Hunde grundsätzlich unbedenklich, solange sie naturbelassen und unbehandelt sind.
Ein Detail solltest Du aber kennen: Die meisten schwarzen Oliven aus dem Supermarkt sind eigentlich unreife, grüne Oliven, die nachträglich gefärbt wurden, häufig mit Natriumhydroxid oder Eisengluconat.
Für uns Menschen ist das unbedenklich, bei Hunden ist hier zusätzliche Vorsicht angebracht.
Im Zweifel greifst Du am besten zu Oliven, bei denen die Herkunft und Verarbeitung klar erkennbar ist.
Wie viel Oliven darf Dein Hund essen?
Oliven dürfen nur in kleinen Mengen und als gelegentliches Extra gefüttert werden, abhängig von Größe und Gewicht Deines Hundes.
Bedenke dabei, dass Oliven mit rund 143 kcal und 14 g Fett pro 100 g recht kalorienreich sind, bei kleinen Hunden macht sich das schneller bemerkbar als bei großen.
Für Hunde mit Übergewicht eignen sich Oliven daher auch weniger gut.
Oliven und die BARF-Fütterung
Oliven zählen nicht zu den klassischen Bestandteilen einer BARF-Ration, sie sind kein Obst oder Gemüse, das regelmäßig in die pflanzliche Komponente eingerechnet wird.
Als gelegentlicher Snack außerhalb der eigentlichen Mahlzeit spricht aber nichts dagegen.
Wichtig zu wissen: Das gilt nur für die Olive als Frucht, nicht für Olivenöl.
Olivenöl besteht zu einem Großteil aus Ölsäure, einer einfach ungesättigten Omega-9-Fettsäure, liefert aber kaum die Omega-3-Fettsäuren, auf die es beim Fettsäurenausgleich in der BARF-Ration ankommt.
Für eine ausgewogene Versorgung mit Omega-3 sind Öle wie unser Lachsöl oder das Basis-Öl 3-6-9 die bessere Wahl.
Wenn Du auf der Suche nach Obst und Gemüse bist, das Du fest in die pflanzliche BARF-Komponente einbauen kannst, eignen sich etwa Äpfel, Bananen, Blaubeeren, Salat und Gurken, die sich deutlich unkomplizierter regelmäßig einbauen lassen als Oliven.
Tipp: Unsere DLG-zertifizierten Komplett-Mixe enthalten diese Komponente bereits fertig abgestimmt.