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Dicke Hunde: Vermeidbares Gesundheitsrisiko

Die Deutschen werden immer dicker. Im Jahr 2013 waren über 50 Prozent aller Deutschen übergewichtig, ergab eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes – Tendenz steigend. Bei den Vierbeinern fällt das Ergebnis weniger drastisch aus, trotzdem macht der Anteil der dicken Hunde etwa 30 Prozent aus. Um gesundheitliche Risiken zu mindern und die Lebensqualität und -erwartung des Vierbeiners zu steigern, ist eine Diät sinnvoll. Besonders gut funktioniert die Gewichtsabnahme mit BARF, da Du hier den Speiseplan des Hundes ganz individuell beeinflussen kannst.

Die Ursachen für Übergewicht beim Hund

Übergewicht: Dicker HundDie Ursachen für Übergewicht beim Hund sind meist ähnlich wie beim Menschen: Zuviel oder zu ungesundes Futter und gleichzeitig zu wenig Bewegung. Werden mehr Kalorien aufgenommen als im Alltag verbrannt, setzen sich überschüssige Pfunde an und führen zu Beeinträchtigungen. Begünstigt wird das Übergewicht aber auch noch von anderen Faktoren. Dicke Hunde sind beispielsweise oft kastriert. Durch die Hormonumstellung ändert sich der Stoffwechsel, wodurch sie dazu neigen, eher Fett anzusetzen. Besonders bei Hündinnen ist der Abnahmeprozess oft sehr langwierig und erfolgt nur in kleinen Schritten. Auch die Rasse des Hundes kann eine Rolle spielen. Leichtfuttrige "Vielfraße" wie Labradore, Beagle oder Cockerspaniel sagen selten Nein zu einer Leckerei zwischendurch und werden so schnell dick. Hunde, die bereits älter sind, bewegen sich naturgemäß meist weniger als Jungtiere. Bleibt hier die Futterration gleich, droht ebenfalls Übergewicht. Wird Dein Hund dick, obwohl sich Bewegung und Futter nicht geändert haben, könnte eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen. Diese kann anhand von Blutproben festgestellt und anschließend mit Tabletten behandelt werden.

Wie erkennt man, ob der Hund zu dick ist?

Sehr dicke Hunde erkennt man oft schon von weitem. Sie bewegen sich schwerfällig, der Rücken hängt durch und der Bauch schleift – je nach Größe des Hundes – gefährlich dicht über dem Boden. Ist es optisch schon so offensichtlich, ist der Hund nicht nur ein bisschen zu dick, sondern bereits fettleibig oder adipös. Damit es gar nicht erst soweit kommt, kannst Du schon vorher leicht überprüfen, ob Dein Hund zu viel auf den Rippen hat. Von Übergewicht spricht man, wenn das tatsächliche Gewicht mehr als 20 Prozent über dem Sollgewicht liegt. Bei einem Rassehund ist die Bestimmung des Idealgewichts relativ einfach. Im Zuchtstandard sind Gewichtsspannen angegeben, innerhalb derer Dein Hund liegen sollte. Befindet er sich darüber, ist er vermutlich zu dick. Natürlich gibt es hier Ausnahmen, etwa wenn Dein Rüde viel größer ist, als im Zuchtstandard definiert ist. Aber als Richtwert reicht die Angabe allemal. Ein weiteres Kriterium ist die Taille. Stell Dich so, dass Du Deinen Hund von oben gut sehen kannst. Steht Dein Vierbeiner, sollte sich die Taille deutlich abzeichnen. Allerdings gibt es Rassen und Mischungen, bei denen die Taille weniger stark ausgeprägt ist als bei anderen. Dies muss natürlich berücksichtigt werden. Auch die Rippen geben Aufschluss über den Ernährungszustand des Hundes. Sind diese mit wenig Druck gut zu ertasten, ist das Gewicht im grünen Bereich. Musst Du stärker drücken, hast Du einen dicken Hund zu Hause. Besonders hilfreich ist diese Methode bei langhaarigen Hunden, deren tatsächliches Gewicht aufgrund des Fells oft nur schwer zu erkennen ist.

Empfehlungen

Gesundheitliche Risiken dicker Hunde

Dicke Hunde haben ähnliche gesundheitliche Risiken wie der Mensch. Da Übergewicht Knochen, Gelenke und Kreislauf belastet, sollte es schnell behandelt werden. Studien zeigen nämlich, dass die Lebenserwartung dicker Hunde deutlich geringer ist als die von normalgewichtigen Vierbeinern. Typische Probleme, die aus Übergewicht resultieren, sind:

  • Arthrose
  • Gelenkprobleme
  • Atemnot
  • Diabetes
  • Herzprobleme
  • Fettleber
  • Bluthochdruck
  • Stoffwechselerkrankungen

Zudem kann es passieren, dass sich in den Speckfalten Bakterien ansiedeln, die zu Entzündungen führen. Dicke Hunde, die sich schwer bewegen können, neigen außerdem zu schlechter Stimmung, da sie ihren tierischen Instinkten und ihrem Bewegungsdrang nur noch schwerfällig nachgehen können.

Was tun gegen Übergewicht?

Da Übergewicht aus einem Ungleichgewicht zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch resultiert, sollten bei der Gewichtsreduktion beide Komponenten berücksichtigt werden. Um den Kalorienverbrauch zu erhöhen, ist Bewegung das Mittel der Wahl. Hier ist es ebenso wie bei der Ernährungsanpassung wichtig, in kleinen Schritten zu agieren. Ist Dein dicker Hund drei 20-minütige, langsame Spaziergänge pro Tag gewöhnt, solltest Du nicht plötzlich täglich zu dreistündigen Radtouren mit ihm aufbrechen. Generell ist Radfahren aber eine gute Möglichkeit, den Vierbeiner gesund fit zu machen. Mit einem guten Geschirr und einem Ruckdämpfer ausgestattet kannst Du gelenkschonend die Länge der Gassirunden und deren Tempo kontinuierlich steigern. Das stärkt die Kondition sowie das Herz-Kreislauf-System Deines Hundes und kurbelt zudem die Kalorienverbrennung an. Agility- oder Apportierübungen sind für dicke Hunde ebenfalls gut geeignet. Ist Dein Hund bereits fettleibig, kannst Du ihn Bälle aus dem Wasser apportieren lassen, wenn er dies mag. Die Bewegung im Wasser ist besonders effektiv und gleichzeitig gelenkschonend. Parallel muss die Ernährung angepasst werden. Wenn Du barfst, kannst Du den Speiseplan unkompliziert umstellen und gleichzeitig die Futtermenge reduzieren.

Speiseplan anpassen und Futtermenge reduzieren

BARF Fleisch einkaufenDamit dicke Hunde ihr Gewicht reduzieren können, ist eine strenge Diät notwendig. Wenn Du Dir unsicher bist, wie Du die Diät angehen sollst, frag am besten Deinen Tierarzt. Dieser kann dabei helfen, einen Speiseplan für Deinen Vierbeiner zu erstellen. Die Diät sollte immer schrittweise erfolgen. Dicken Hunden einfach nur die Ration zu halbieren, ist nicht ausreichend, da ihnen dann schnell wichtige Elemente aus dem Futter fehlen können und der Hundekörper bei dieser Methode zunächst Muskelmasse statt Fett abbaut. Empfehlenswert ist ein Futtermix aus hochwertigen Proteinen und Ballaststoffen, die gleichzeitig energiereduziert ist. Die Proteine verhindern den Muskelabbau, während die Ballaststoffe satt machen, ohne fettig zu sein. Als Fleischsorten während der Diät bieten sich magere Sorten wie Geflügel, Kaninchen oder Kalb an. Eine gute Ergänzung zum Speiseplan ist beispielsweise Ananas, da die darin enthaltenen Enzyme Fett aufspalten und abbauen können. Auf Getreide solltest Du während der Diät ganz verzichten, da die darin enthaltenen Kohlenhydrate zu Zucker abgebaut werden. Ein gutes Sättigungsgefühl machen hingehen Lein- oder Flohsamen. Neben der Nahrungsumstellung sollte die Futtermenge für dicke Hunde natürlich dennoch reduziert werden. Orientiere Dich bei der Berechnung der Futtermenge am Idealgewicht. Geht man von drei Prozent des Körpergewichts aus, die ein Hund als Futtermenge bekommen soll, bedeutet das für einen Hund von 35 Kilogramm 1.050 Gramm Futter am Tag. Soll Dein dicker Hund auf 30 Kilo abspecken, wird die Portion anhand der 30 Kilo berechnet und reduziert sich auf 900 Gramm. Beachte, dass es sich bei der Tagesration wirklich um die Maximalmenge handelt und nicht um die Portion, die im Napf landet. Leckereien zwischendurch müssen in die tägliche Futtermenge einberechnet werden. Idealerweise fütterst Du beispielsweise getrocknete, kleine Fleischbrocken von Huhn oder Lamm ohne Zusätze, da fertige Leckerlis oft Zucker enthalten und damit einer Diät nicht unbedingt zuträglich sind.

Empfehlungen

Fettarme Artikel als Einzelfuttermittel

Die Anpassung der Nahrungsmenge reicht nicht immer aus, um das Gewicht des Hundes zu verringern. Für dicke Hunde eignet sich besonders eine Diät durch fettarme Artikel. Barfer's Wellfood bietet eine Vielzahl von Artikeln, die sich bei einer Diät dicker Hunde als Einzelfuttermittel eignen: Unser Hähnchenbrustfilet im Stück kannst Du direkt verfütteren oder zerkleinern. Die Filets sind reich an Protein und besitzen wenig Rohfett. Als Alternative bietet sich unser nahrhaftes Truthahnmuskelfleisch an, dass leicht verdaulich, frei von Knochen ist und bedenkenlos roh gefüttert werden kann. Das Fleisch ist ebenso reich an Protein und sehr mager. Im Interesse einer gesunden Hunde-Ernährung empfehlen wir ebenfalls Rinderlunge geschnitten - ein fettarmer Artikel der leicht zu kauen ist, weil er sehr weich ist. Unsere Fleischer befreien die Lunge vor dem Verpacken sorgfältig von den Bronchien und großen Kapilargefäßen und schneiden sie in handliche Stücke. Die proteinreiche Rinderlunge besitzt kaum Fett. Alle Artikel können übrigens bequem mit unserer Gemüste/Obst-Mischung oder unserer Obst/Gemüse-Mischung kombiniert werden.