Der Yorkshire Terrier ist laut FCI-Standard eine der kleinsten Hunderassen überhaupt und wiegt im Idealfall bis etwa 3,1 kg.
Bei diesem geringen Gewicht bekommt ein ausgewachsener Yorkie täglich etwa 3 seines Körpergewichts an BARF, bei 3 kg also rund 90 g.
Tauchst Du bei der Recherche auf deutlich höhere Gewichtsangaben, etwa um die 8 kg, handelt es sich meist nicht mehr um einen reinrassigen Yorkshire Terrier nach Standard, sondern um einen Mischling oder einen übergewichtigen Hund.
In beiden Fällen gilt: Richte die Futtermenge immer am tatsächlichen Gewicht und Körperbau Deines Hundes aus, nicht an der Rassebezeichnung.
Warum BARF beim Yorkshire Terrier besonders durchdacht sein sollte
Bei einer ausgewogenen BARF-Ration mit Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Obst sowie den passenden Ergänzungen wie Seealgenmehl und Ölen fütterst Du Deinen Yorkie mit allem, was er braucht.
Eine rassetypische gesundheitliche Veranlagung verdient beim Yorkshire Terrier besondere Aufmerksamkeit: Er zählt zu den Rassen, bei denen ein portosystemischer Shunt, eine angeborene Fehlbildung der Leberdurchblutung, in Europa überdurchschnittlich häufig auftritt.
Dabei wird ein Großteil des Blutes an der Leber vorbeigeleitet, erkennbar oft ab dem 6. Lebensmonat an Minderwuchs, Untergewicht, schlechtem Fell oder wechselndem Appetit.
Zeigt Dein Yorkie-Welpe solche Anzeichen, ist eine tierärztliche Abklärung wichtig, ein bestehender Shunt braucht meist eine individuell abgestimmte, diätetisches Versorgung.
Die Zähne des Yorkshire Terriers stehen in seinem winzigen Kiefer eng beieinander. Ein kleiner, roher Hühnerhals passt genau zu seiner Kiefergröße und unterstützt beim Kauen gleichzeitig die Zahnhygiene.