Wie viel ist gefährlich?
Diese Frage lässt sich nicht seriös beantworten, und genau das macht Rosinen so tückisch. Es gibt keine wissenschaftlich belegte Menge, ab der eine Vergiftung sicher ausgeschlossen werden kann.
Manche Hunde reagieren bereits auf wenige Rosinen mit schweren Symptomen, andere scheinen größere Mengen zunächst zu überstehen. Warum das so unterschiedlich ist, ist bislang nicht geklärt.
Genau deshalb bringt es nichts, sich an einer vermeintlich sicheren Grenze zu orientieren: Da niemand vorher weiß, wie der eigene Hund reagiert, gilt bei Rosinen die einzig sichere Regel: gar keine Menge ist unbedenklich.
Vergiftungsanzeichen erkennen
Nach dem Verzehr von Rosinen oder Weintrauben können folgende Symptome auftreten:
- Erbrechen
- Durchfall
- Magenkrämpfe
- Zittern
- Im schweren Fall: Anzeichen eines beginnenden Nierenversagens (z. B. vermehrtes oder vermindertes Wasserlassen, Mattigkeit)
Diese Symptome können auch zeitversetzt auftreten, teils erst nach Stunden bis Tagen.







