Da einige Avocados für Hunde giftig sein können, ist von der Verfütterung abzusehen. Vor allem der Avocadokern enthält das giftige Persin, welches im Fruchtfleisch in geringen Spuren enthalten sein kann
Sollten Obst und Gemüse roh gefüttert oder vor dem Verzehr gekocht werden und darf mein Hund jedes Gemüse fressen?
Generell kann BARF-Gemüse roh gefüttert werden. Gleiches gilt auch für Obst. Jedoch muss bei der Fütterung bedacht werden, dass Hunden das Enzym fehlt, mit dem die Zellwände der Pflanzen aufgespalten werden.
Daher sollten Obst und Gemüse vor der Fütterung auf jeden Fall püriert werden, um die Struktur bereits so weit zu zerstören, dass der Hund sie aufnehmen und verarbeiten kann. Gleiches passiert, wenn das Gemüse leicht gekocht wird.
Das einzige Gemüse, das vor dem Verzehr gar gekocht werden muss, sind Kartoffeln, denn rohe Kartoffeln enthalten giftiges Solanin.
Bei rohem Gemüse die Verträglichkeit beachten
Soll der Hund Gemüse oder Obst bekommen, muss immer auf die Verträglichkeit geachtet werden. Frisst der Hund Broccoli oder Blumenkohl roh, kann dies beispielsweise zu Blähungen führen. Kochen kann die Verträglichkeit erhöhen. Bei Obst sind viele Sorten bekömmlicher, wenn sie zum Zeitpunkt der Fütterung bereits überreif sind.
Aufgrund ihres hohen Säuregehalts sollten Obstsorten wie Orange oder Ananas nur selten und nur in geringen Mengen gefüttert werden. In unserem BARF-Ratgeber Obst & Gemüse findest Du eine Übersicht über für Hunde geeignete und ungeeignete Obst- und Gemüsesorten. Generell gilt, dass rohes Gemüse und Obst die Verdauung anregt, während gekochtes Gemüse eher stopft.
Verträgt ein Hund rohes Gemüse und Obst gut, muss es daher nicht extra vorgekocht werden. Wichtig ist, Obst und Gemüse immer zusammen mit Fett zu füttern, da viele fettlösliche Vitamine sonst vom Hund nicht aufgenommen werden können.
Gemüsemix für wählerische Hunde
Für die artgerechte Ernährung von Hunden sind Gemüse und Obst nicht unbedingt notwendig. Für die Darmtätigkeit, die Aufnahme von Ballaststoffen und bioaktiven Substanzen sind dies aber sinnvolle Ergänzungen beim BARF.
Manche Hunde mögen jedoch kein Obst oder rohes Gemüse. Wenn jede Sorte frischen Gemüses verweigert wird, kannst Du zu speziellen Gemüsemischungen von BARFER'S greifen.
Gemüse & Obst ja – vegan nein?
Gleichzeitig taucht im Zusammenhang mit pflanzlichen Bestandteilen im Napf häufig eine grundsätzliche Frage auf: Reicht Obst und Gemüse aus – oder kann ein Hund sogar komplett vegan ernährt werden? Genau dieser Unterschied ist wichtig. In unserem Blog-Beitrag Darf ein Hund vegan ernährt werden? erklären wir verständlich, warum Gemüse und Obst beim BARF eine sinnvolle Ergänzung sein können, eine rein vegane Ernährung für Hunde jedoch kritisch zu betrachten ist – inklusive ernährungsphysiologischer Hintergründe und klarer Einordnung.
Welches Obst dürfen Hunde essen?
Ja, Dein Hund darf Ananas essen, allerdings ist es beim Verfüttern sehr wichtig, dass sie reif ist, da die unreife Frucht für den Hund tödlich sein kann.
Geriebener Apfel ist für den Hund vollkommen verträglich. Die Kerne solltest Du auf jeden Fall vor der Fütterung entfernen.
Ja, Dein Hund darf kleine Mengen Bananen essen.
Es kommt darauf an, um welche Beere es sich handelt. Blaubeeren und Erdbeeren darfst Du Deinem Hund zum Beispiel füttern, Holunderbeeren aber auf gar keinen Fall. In diesem Beitrag zu Beeren erfährst Du mehr.
Ja, Hunde dürfen Blaubeeren essen - vor allem Wildblaubeeren haben deutlich mehr Antioxidanzien als Kulturheidelbeeren.
Ja, Hunde dürfen Birnen essen! Überreif sind sie für Deinen Vierbeiner besonders schmackhaft und gut verträglich.
Ja, Hunde dürfen Datteln in kleinen Mengen als gelegentlichen Snack essen.
Ja, Hunde dürfen Erdbeeren essen. Am besten eignet sich ungespritztes Bio-Obst.
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen reifer Feigen essen.
Ja, Hunde dürfen Granatapfel essen, sogar mit Kernen!
Ja, Hunde dürfen Kokosnuss sowohl frisch und als Kokosflocken essen.
Ja, Hunde dürfen Kiwi essen, allerdings ohne den harten weißen Teil in der Mitte und ohne Schale.
Ja, Hunde dürfen entsteinte Kirschen ohne Stil essen.
Ja, Hunde können reife Mandarinen ohne Schale in kleinen Mengen essen.
Ja, Hunde dürfen das Fruchtfleisch der Mango essen.
Ja, Hunde dürfen reife Nektarinen ohne die Kerne essen.
Ja, Hunde dürfen unbehandelte, reife Orangen ohne die Schale essen.
Hunde dürfen Pflaumen nur in sehr kleinen Mengen ohne Kern und ohne Schale essen.
Nein, Hunde sollten Rhabarber aufgrund des hohen Oxalsäuregehalts in den Stilen und Blättern nicht essen.
Hunde sollten Tomaten nur gekocht und geschält essen.
Ja, in kleinen Mengen dürfen Hunde reife Wassermelone ohne die Kerne essen.
Nein, Hunde dürfen weder Weintrauben noch Rosinen essen.
Nein, Hunde sollten keine Zitronen essen.
Welches Gemüse dürfen Hunde essen?
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen Blumenkohl essen, aber nur gekocht und püriert.
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen gedünsteten oder gedämpften Brokkoli essen.
Ja, Hunde dürfen Champignons essen, aber nur gekocht oder durchgebraten.
Ja, Hunde können Erbsen gekocht oder als Flocken essen.
Ja, Hunde dürfen Salatgurken samt Kernen essen.
Ja, Hunde dürfen gekochte Kartoffeln und Kartoffelflocken essen.
Nein, Hunde dürfen keine Zwiebeln essen - weder roh, noch gekocht oder in Pulverform.
Hunde dürfen bestimme Kürbisarten essen, unter anderem Hokkaido und Spaghettikürbis. Ungeeignet sind allerdings Zierkürbisse und Wildkürbisse.
Ja, Hunde dürfen gekochten oder gedünsteten Kohlrabi essen.
Ja, Hunde dürfen Möhren essen.
Ja, Hunde können pürierten Dosenmais oder aufgeweichte Maisflocken essen.
Hunde können kleine Mengen entkernte Oliven essen, die nicht eingelegt oder gewürzt sind.
Hunde können nur kleine Mengen reife, rote Paprika essen.
Hunde dürfen nur kleine Mengen Radieschen essen.
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen Spargel essen, sofern er geschält, gekocht und püriert ist.
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen Salat essen.
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen Spinat essen, sofern er gedünstet und püriert ist.
Hunde können kleine Mengen Zucchini essen, sofern sie gekocht oder gedünstet sowie püriert sind.
Welche Nüsse dürfen Hunde essen?
Nein. Hunde dürfen keine Bittermandeln essen.
Ja, Cashewnüsse kann Dein Hund in geringen Mengen ab und zu fressen.
Erdnüsse sind sehr gesund und liefern neben Calcium und Kalium auch wichtiges Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Fluor. Leider können auch Erdnüsse Allergien auslösen und der hohe Phosphatgehalt stellt bei Nierenerkrankungen ein Problem dar.
Ja, Hunde dürfen Haselnüsse essen, allerdings sind Haselnüsse recht fettig, daher können sie zu Übergewicht beitragen.
Süße Mandeln sind gesund und unbedenklich für Hunde, da sie ein natürlicher Vitamin E-Lieferant sind. Sie sollten allerdings gemahlen gefüttert werden.
Nein. Hunde dürfen keine Macadamianüsse essen.
Nein, Dein Hund darf keine Pekannüsse essen, da sie für Hunde giftig sind.
Die eher unbekannte Paranuss kann regelmäßig in geringen Mengen verfüttert werden.
Walnüsse zählen zu den unbedenklichen Nusssorten und können regelmäßig in geringen Mengen verfüttert werden.
Fertige Obst- & Gemüsemixe zum Zeitsparen!
Schnell und einfach den pflanzlichen Futteranteil bei der BARF-Fütterung abdecken.
Entdecke Obst & Gemüse
Finde heraus, welche Obst- & Gemüsesorten Dein Hund fressen darf & was Du beachten musst.



